Mittwoch, 9. Januar 2013

Heute…


… haben wir unseren Tannenbaum abmontiert. Allen weihnachtlichen Schnikkes & Nippes wegpackt, die Adventskalender abgehängt und unsere Wollschafsammlung verstaut. Im Gegnsatz zu den traurig vielen, die uns erzählt haben, wie erleichert sie sich jedes Jahr nach den Weihnachtstagen fühlen – der elende Streß vorneweg, die nervigen Verwandte, zu üppiges Essen, unglückliche Kinder, einfach das ganze Zuviel von allem – beenden Franzinellis diese Zeit immer mit einer Träne im Auge. Ehrlich. Wir vermissen das Behagliche, das Glitzern und Glänzen, die lekkeren Gerüche und die Vorfreude. Auch wenn wir genug zu tun hatten im November und Dezember – es fand sich trotzdem ein Eckchen Zeit für einen gemütlichen Marktbesuch, ein schönes Abendessen oder eine Tasse Tee mit einem frisch gebackenen Plätzchen. Und selbst ein Berg Sachen, der eiligst verpackt und verschickt werden mußte, verlor seinen Schrecken, wenn am Nachmittag im Küchenatelier die Kerzen angemacht wurden.
Zur Zeit ist obendrein das Wetter bei uns besonders scheußlich, grau und trist, von Winter keine Spur. Weshalb wir natürlich immer noch die Kerzen anzünden, sobald es dämmert. Bißchen Gemütlichkeit muß sein. Und ein letztes Scheibchen Stollen dazu…


1 Kommentar:

  1. Ja so ein bißchen kalt und richtig winterlich wäre jetzt nach "weihnachtlich" ganz schön ... ich mag das triste nasse Grau gar nicht leiden. Bei uns brennen grad auch viele Kerzen, das Feuer knistert im Schwedenofen und so wirds dann doch erträglich.
    Liebe Grüße, Silke

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