Mittwoch, 28. November 2012

Alle Jahre wieder…


… am 1. Dezember bekommen die Mutter und Pap Franzinelli einen Adventskalender. Natürlich nicht jedes Jahr einen neuen, schließlich haben wir uns mit der jeweiligen Version immer ordentlich abgerackert – und immer auf die letzte Minute, wie das unsere Art ist –, so daß das Teil schon eine Weile halten muß. Zuletzt hatten wir handgemachte Kraftpapiertüten, die sahen so aus (klikkstu hier). Aber als wir sie heuer hervorholten, machten sie mit einem Mal irgendwie einen ziemlich schäbigen Eindruck. Und sie rochen, ehrlich gesagt, entsetzlich nach Keller. Oder vielleicht bildeten wir uns den Geruch auch nur ein, jedenfalls fanden wir, es müßte jetzt etwas anderes her. Wann uns das einfiel? Na, raten Sie mal, ungefähr gestern, wann sonst? Zum Glükk kennen wir ein Muster für eine kinderleichte Origami-Faltschachtel, wir schmeißen niemals etwas weg und haben sämtliche Werkzeuge griffbereit. Also wurden aus Kraftpapier und alten Notenheften von Kristie Franzinelli aus dem Jahr Pief 24 verschieden große Schachteln und aus unseren zahllosen Schnipseln und Glanzbildern und Postkarten das Schachteldekor. 


Ein paar alte Bekannte vom vorherigen Kalender dürfen nochmal mitmachen, zum Beispiel die Leinwand und die Haken und das eine oder andere Accessoire… 



… aber das meiste ist ganz neu. War ja schließlich der Sinn der Sache.



Am Freitagnachmittag werden wir mit Mucki Franzinelli in aller Heimlichkeit zur Tat schreiten und den Süßigkeitenkorb aus dem Keller holen, denn abends muß der Kalender fertig befüllt aufgehängt werden. Mutter Franzinelli hat es übrigens aufgegeben, ihr Sprüchlein herzusagen von wegen: "Ach, macht euch doch keine Arbeit…" Ist, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, sowieso sinnlos!


Montag, 26. November 2012

Wir wissen ja längst…


… Aliens sind überall. Hier zum Beispiel und hier. Allerdings… daß wir sie auch mitten im Haus haben, genaugenommen im Schlafzimmer und dort auf dem Nachtkästchen von Kristie Franzinelli, das ahnten wir nicht! Bis heute morgen beim Staubwischen. Ein Alien direkt neben des Schläfers Kopf! Was er uns mit seinen kryptischen Buchstaben mitteilen will, können wir allerdings nicht sagen. Und wir hoffen einfach, er ist ebenso harmlos wie seine beiden Kollegen… 

Sonntag, 25. November 2012

Sitzen Sie…


… eigentlich auch so gern an einem schäbigen Novembernachmittag gemütlich am Tisch und verrichten gewisse Arbeiten, für die Ihnen den ganzen Sommer über irgendwie der Sinn gefehlt hat? Draußen heult der Wind, und Sie kleben Fotos ein (falls Sie zu den denjenigen gehören, die noch Papierabzüge besitzen.). Oder schreiben das Tagebuch der letzten Städtereise fertig und sortieren Souvenirs (Herrlich ist das, oder nicht? sich auf diese Weise nochmal an die schönsten Momente zu erinnern!). Oder basteln endlich das Kinderjournal für Oma und Opa zusammen (damit die ersten ungelenken Zeichnungen und Handarbeiten nicht traurigerweise auf Nimmerwiedersehen verschwinden.). 
Wir lieben so etwas. Ohne Reisetagebuch fahren wir garnicht erst mehr weg. Und wenn wir alle zusammensitzen, schauen wir uns, statt vor dem Computer zu kleben, viel lieber unsere Fotos im Album an, wo sie, mit allerlei Kommentaren versehen, säuberlich plaziert sind. Und die Albumseiten dekoriert mit den Devotionalien der entsprechenden Gelegenheit.
Damit wären wir dann beim eigentlichen Thema. Nämlich unseren neuen Schnipseltüten. Wie Sie wissen, werfen wir ja niemals etwas weg. Im Gegenteil, wir sammeln immer noch weiter. Schöne Papierreste zum Beispiel. Knöpfe. Kordel. Kuriosen Schnikkes vom Flohmarkt. Spielkarten. Fotos natürlich. Und was nicht. Irgendwas sollte man aber irgendwann mal damit anstellen. Und da kam uns die Schnipseltüte in den Sinn: mit allem darin, was man als Inspiration für einen Novembernachmittag braucht, zum Heften und Kleben, zum Bestempeln, Beschreiben, Bemalen und Zusammenfügen. Jede Tüte gibt es natürlich nur einmal in der jeweiligen Variante ab sofort im Shop.





 

Donnerstag, 22. November 2012

Ruhe…


… so lautet der Titel der heutigen Foto-Challenge auf dem Blog von Frau Pimpinella. Und die Dame fragt sich: "Was habe ich mir eigentlich gedacht, als ich mir für unser foto-projekt RUHE als thema für ende november ausdachte?" Eine gute Frage, finden wir, denn ausgerechnet während unserer liebsten Jahreszeit, dem Herbst, und dem allmählichen Beginn der Weihnachtsvorbereitungen haben wir weit weniger Zeit als sonst im Jahr. Eigentlich wünscht man sich jetzt schon einen Hauch Beschaulichkeit, stattdessen läuft der dikkste Rummel in Laden & Büro. Und Ruhe, ja, die hätte man gern mal für ein paar Minütchen. Geht aber allen so, oder? Und der Heckmeck ist, ehrlich gesagt, oft genug hausgemacht. Manchmal könnte man auch einen Takt langsamer. Oder einfach eine weniger wichtige Sache liegen lassen und konsequent ignorieren.
Wie auch immer.
Franzinellis sind heute sehr früh aufgestanden, haben dieses Übel bereits am Donnerstag abgearbeitet, für die Woche eingekauft, Buchführung gemacht, Post weggebracht, Käufe bestätigt, Anfragen beantwortet und ein paar Artikel in den Shop eingestellt. Und nun muß mal für eine Viertelstunde Ruhe sein. Mit einer Tasse Tee, einem sonnigen Eckchen und einem schönen neuen Buch. Danach kann´s dann gerne weitergehen.


Und für alle London-Freunde, die in einem ruhigen Moment über ihre Lieblingsstadt schmökern wollen: 
"Londoners" von Craig Taylor ist äußerst lesenswert und sicherlich eines der am besten angelegten Porträts des Capital of Cool.
Erschienen bei grantabooks

Mittwoch, 21. November 2012

Und der Drache sagt…













Ja, das sagt er, unser neuer kleiner Drache! Den haben wir jetzt schon wieder so gern!
Und Fantje sagt:




… denn es fehlt die Sprechblase in der richtigen Richtung! Wir sind beim Stempelschnitzen immer etwas rechtslastig, irgendwie!

Freitag, 16. November 2012

Einen langgehegten Wunsch…


… haben Franzinellis sich dieser Tage erfüllt. Um genau zu sein, sogar zwei! Toll, oder?
Es ist nämlich so, daß wir früher, vor Jahr und Tag, mal wie wild Stempel geschnitzt haben. Jeder Radiergummi, der zu finden war, wurde in ein Stempelmotiv verwandelt (klickstu hier). Eines Tages hatten wir es dann furchtbar über und vergaßen das Ganze. Bis neulich, da bekamen wir plötzlich mal wieder Lust dazu, uns etwas Hübsches zu schnitzen. Aber irgendwie war nie Zeit, und man sollte wirklich garnicht erst mit der Schnitzerei anfangen, wenn man in Eile ist. Gibt sowieso nix, glauben Sie uns. Man vergeudet nur gutes Material. Deshalb waren wir überglücklich, als wir uns einen ganzen Nachmittag in Frieden dem Thema widmen konnten, ausgestattet mit einer nagelneuen frischen Stempelplatte. Und was kam heraus: ein richtig gutes Zahlenstempelset! Von Eins bis Null, mit einem Geteilt-Zeichen und einem Universal-Gedankenstrich für Minus, Plus und Mal. Damit könnte jeder Rechenhasser Spaß an seinen Matheaufgaben bekommen, ehrlich! Eine kleine Schachtel haben wir uns ebenfalls gleich noch zusammengebastelt, damit das kostbare Teil für immer ordentlich verstaut ist. Es darf selbstredend auch benutzt werden und zur Zeit haben wir dauernd Tintenfinger.







Anschließend gab es noch einen Weihnachtsstempel, richtig mit Moosgummiunterlage und Holzklotz und allem Kommvor und zurück. Weil: Einmal, im Jahr Pief, mußte ein Franzinelli im Kunstunterricht einen Linolschnitt herstellen. Falls Sie das jemals gemacht haben, werden Sie wissen, wie mühsam das Handling einer Linolplatte für ungeübte Fingerchen ist. Vor allem, wenn es sich um eine nicht mehr taufrische Platte handelt, die bretthart vor einem auf dem Tisch liegt. Wie auch immer. Unser Franzinelli bekam rein zufällig einen richtig ordentlichen Schnitt hin: einen Weihnachtsstiefel mit Lebkuchen und Zuckerstange und einem Apfel. Das Ding wurde auf einer alten Buchdruckpresse auf cremefarbenes Papier abgedruckt und für alle Zeit verewigt. Den Druck hat Mutter Franzinelli noch, und er wird jedes Weihnachten herausgeholt und aufgestellt. Die Platte ist leider weg. Und da verfielen wir vor einer Weile auf die Idee, uns ein Stempelchen mit jenem Motiv zu schnitzen. Allerdings brauchten wir ziemlich viele fehlgeschlagenene Versuche dazu. Wir wollten schon aufgeben, traurigerweise. Bis dieser Tage, da klappte es mit einem Mal. Und nun haben wir endlich eine Miniaturausgabe der verschollenen Linolplatte, dreifarbig von Hand gedruckt auf geprägtes Papier. Sie können sich denken, wie heuer unsere Weihnachtskarten und Anhänger aussehen werden.




Im Moment ist übrigens unser kleiner Drache erneut in Arbeit. Den wollten wir auch so gerne nochmal haben. Wir werden ihn dann vorstellen, wenn er fertig ist!

Dienstag, 13. November 2012

Kürbis…


… verkündete unsere Marktfrau neulich im Brustton der Überzeugung, könnte sie jeden Tag essen. Das klingt jetzt nicht so dolle abwexlungsreich, andererseits: Was ein Kürbis sich in der Küche alles gefallen läßt! Als Suppe ist er gut, als Püree, als Lasagnefüllung. Er paßt zu Kokosmilch und Kartoffeln, zu Chili, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Mohrrüben und schmeckt doch immer lekker nach sich selbst. Gestern hatten wir noch einen dikken Hokkaido übrig, der ungeschält in Spalten geschnitten in den Backofen wanderte, mit kleinen Knoblauchzehen und Olivenöl. Da es etwas anderes zum Abendessen gab, durfte er kalt werden und bildete heute unseren Lunch, zusammen mit Babyspinat, Honigtomaten und Apfelspalten. Und darüber ein Essig-Öl-Dressing mit französischem Senf. Nußbrot mit Rosinen dazu, fertig. Wir hätten keinesfalls getauscht, nicht für Kuchen.
Am Donnerstag ist hier übrigens wieder Wochenmarkt. Kürbis steht bereits auf dem Einkaufszettel, denn Suppe hatten wir heuer noch nicht. Auch kein Püree mit Walnüssen und Ziegenkäse überbacken. Oder Kürbis-Tarte mit Pilzen und Schalotten. Oder Kürbis-Lasagne. Wir werden vielleicht gleich zwei mitnehmen, zwei große, sicherheitshalber…


Montag, 12. November 2012

An einem ollen Brett…


…das in einer Kellerecke herumsteht, können wir schlecht vorbeigehen. Das heißt, nachdem wir es in unserem unsäglichen Keller zufällig entdeckt haben. So etwas kommt bei uns gelegentlich vor, wenn wir gezwungenermaßen in irgendwelche Winkel kukken müssen auf der Suche nach Wasauchimmer.
Und auf der Suche nach unseren Koffern für die Kofferschau in Münster, ja, da stießen wir auf ein vergessenes Brett und fanden sofort, es müßte einer neuen Verwendung zugeführt werden. Ist ja Unsinn, daß so ein eigentlich noch brauchbares Teil sinnlos im Keller herumlungert. Pap Franzinelli warf sofort die Säge an und machte uns kleine Holzkacheln zurecht. Die wurden nett geschliffen und grundiert und dann mit unseren heißgeliebten Collagen bezogen. Manche kennen Sie vielleicht schon vor hier oder hier oder hier, aber die eine oder andere haben wir uns selbstredend extra ausgedacht. Schließlich sollte etwas Auswahl her, denn die Kacheln haben wir gleich mit zum Markt genommen. Paßten wunderbar in den Kofferdeckel und erregten erfreulich viel Aufsehen. Deshalb sind auch schon einige ausverkauft. Andere sind aber noch da, wie diese hier zum Beispiel:





Und einige weitere mehr. Und wir machen noch neue, damit Sie genug zum Schauen haben! Die Holzkacheln sind jetzt zu finden bei den Franzinellis auf Dawanda!

Dienstag, 6. November 2012

Unser Koffer…


… in Münster! Nämlich bei der KofferSchau im Cafe Fyal am letzten Sonntag! Und wir hatten es schön, mit vielen netten Kunden, Kolleginnen und Kollegen! Und wie gewöhnlich perfekt organisiert von Frau Polarkind! Vielen Dank für den tollen Tag, Lena! Es war mal wieder ein Vergnügen!