Mittwoch, 26. September 2012

Kein Elefantengedächtnis?



Macht nix! Denn dafür gibt´s ja Franzinellis und braune Notizbüchlein! Hier haben wir eins mit einem kleinen türkis-grünen Fantje, handgezeichnet in der Franzinelli-Werkstatt. Der übernimmt gern die Gedächtnisarbeit. Und vier Umschlagseiten und 20 cremefarbene Blanko-Blätter helfen ebenfalls dabei, das Chaos zu bewältigen. Falls es also gelegentlich brennt im Oberstübchen, einfach bei uns kukken kommen :)

Donnerstag, 20. September 2012

Unser Großer…




… ist jetzt auch in klein zu haben! Für alle, die nur ein handliches Kalenderchen brauchen, das in die Tasche oder in die Tischschublade paßt. Aus zwölf Karteikarten DIN A6 in einem netten Schuber aus festem Papier, den wir extra gefaltet haben, mit der Zunge im Mundwinkel sozusagen. Und falls Sie immer noch meinen, es sei zu früh für einen neuen Kalender: Die ersten sind schon weg! Also nicht mehr lange zögern! Den Kleinen finden Sie ab heute hier.




Pimp your Pillbox Teil 2…


Dieser Tage waren wir in unserer örtlichen Post-Agentur, die Bestandteil einer wirklich gut sortierten Papeterie ist. Muß man ein paar Minuten am Postschalter anstehen, macht das gar nichts, denn man befindet sich mitten zwischen Regalen mit allem möglichen Papierkram und Schnikkes und hat genug Muße, den Blick schweifen zu lassen. Es ist ungefähr so wie die Süßigkeitenfächer im Supermarkt direkt neben der Kassenschlange, nur kalorienfrei. Wir kaufen natürlich immer etwas, zum Beispiel Karteikarten in allen Formen und Farben, die man für zahllose Zwecke gebrauchen kann. Oder, wie beim letzten Mal, die kitschigsten Glanzbilder aller Zeiten.





Wir hätten beim Aussuchen beinahe vergessen, weiter zum Postschalter vorzurücken. Selbstredend erwarben wir dann gleich mehrere Bögen, denn wir haben ja noch Unmengen unserer überaus putzigen Mini-Pillenböxchen vom Flohmarkt. Die lassen sich so niedlich pimpen, daß es kaum zu glauben ist, besonders mit nostalgischen Buchstaben oder frommen Heiligen. Zu finden sein werden sie übrigens in den kommenden Tagen in unserem kleinen Vintage-und-Shabby-Ableger "HouseCosy". Kommen Sie gerne mal kukken, wenn Sie Zeit haben!

Freitag, 14. September 2012

Der Wetterbericht…




… ist ja meistens so zuverlässig wie ein chinesischer Glückskeks. Oder jedenfalls scheint es uns so. Heute sollte es nämlich in unseren Breiten leidlich warm und schön werden, stattdessen mußten wir am späten Nachmittag in den Keller schleichen und die Heizung anmachen. Wenixtens für den Abend und den kommenden Morgen. Denn es gibt nichts ungemütlicheres, als an einem düsteren und verregneten Frühherbsttag fröstelnd auf der Kautsch herumzurutschen oder sich morgens nach dem Brausen mit einem kalten und klammen Handtuch abzutrocknen.

Zum Essen haben wir aber, ganz passend, Spatsommer und Frühherbst zusammengefügt: Die letzten Zucchini aus Pap Franzinellis Garten und ein hübscher Kürbis, beides gebakken und mit Basilikum, Balsamico und reichlich schwarzem Pfeffer aufgetragen. War sehr lekker. Und da vieles an Gemüse nun mit dem Schild "Das letzte Mal für dieses Jahr" versehen ist, gibt es am Wochenende nochmal Süßmais und Paprika und Bohnen. Egal, wie das Wetter wird…

Mittwoch, 12. September 2012

Seek for Rust…




… ist ein interessantes Challenge-Thema bei "Beauty is where you find it" am heutigen Donnerstag. Aber wir brauchten garnicht zu suchen, denn dieser rostige Türbeschlag kam sozusagen an uns vorbei. Oder eher wir an ihm, natürlich. Lange wird er es wohl nicht mehr machen, so wenig wie die Tür selbst, aber wir haben ihn verewigt, für immer. Zu finden jetzt im Blog von Frau Pimpi, unter vielen anderen rostigen Angelegenheiten.

Typen in Paris…



… ein ganz besonderes Ampelmännchen an der Place Ternes…



… Quietsche-Entchen auf einem Hausboot unweit des Pont des Arts…



… ein einsam Speisender in einem Bistro in Montparnasse…



… eine pinke Lady in der Nähe von Barbès-Rochechouart…




… und eine weitere Dame die Ecke herum…




… ein Bücherwurm am Rand des Marais…




… und drei Jungs auf Main Street St. Denis. Nicht mehr ganz Paris, aber die Kathedrale ist äußerst sehenswert!


Montag, 10. September 2012

Kaum zu glauben…


… aber die Zeit eilt dahin: Schon wieder September! Hatten wir nicht gestern gerade Ostern oder doch wenixtens die erste Jahreshälfte und damit den größten Teil der zwölf Monate noch vor uns? Denkste!
Stattdessen fanden wir, daß es allmählich an der Zeit ist, sich über den neuen Kalender für das kommende Jahr Gedanken zu machen. Über den neuen Karteikarten-Kalender aus der Franzinelli-Werkstatt, um genau zu sein. Und wir waren der Meinung, der schöne, schlichte vom letzten Jahr wäre ein Make-over wert.
Bitte sehr, da ist er…



… aus zwölf Karteikarten, nett bedruckt mit Kalendarium und der Vintage-Uhr, die Kristie Franzinellis mal in England in einem wundervollen Guest House fotografiert hat. Die Uhr erinnert sozusagen daran, wie die Zeit immer rast…


Jedes Kalenderblatt hat eine Rückseite mit Schreiblinien für erinnerungswürdige Events und Begebenheiten im jeweiligen Monat…


… und ganz zum Schluß, als Seite 13, eine Papiertasche, in denen Sie Guties und Nettigkeiten aufbewahren können, Fotos, Eintrittskarten, kleine Prospekte, the lot.
Der Kalender ist ab heute hier zu haben.

Samstag, 8. September 2012

Ein Besuch…


… in unserem favorieten Asia-Laden. Immer spannend…










Und zum Abendesses grünes Thai-Curry, von Hand gemörsert mit haufenweise Knoblauch und grünen Vogelaugenchili…

Immer wenn man…



… denkt, etwas wäre endgültig vorüber & vorbei, tja, wird man eines Besseren belehrt: Heute mußten wir nochmal mit einem Riesensieb in den Garten gehen und die inzwischen völlig verwilderte Tomatenplantage plündern! Herrschaften, Sie ahnen es nicht! Wir kamen mit mehreren Kilo zurück ins Haus. Eigentlich sollte das Tomatenbeet schon letzte Woche abgeräumt werden, allerdings hatten wir dann keine Zeit. Die Tomaten hingegen schon und schnell wurde noch eine letzte Ladung reif. Himmlisch, ehrlich. Wir werden den – vermutlich ebenfalls letzten – morgigen Spätsommersonntag mit einer großen Schüssel Quetschtomatensalat zum Abendessen beschließen…

Donnerstag, 6. September 2012

Bring in…


… the Greens" werden wir heute aufgefordert, und zwar hier: Bei Frau Pimpinella zur wöchentlichen Foto-Challenge "Beauty is where you find it". Nochmal reichlich frisches Grün, bevor der Herbst kommt und ganz andere Farben dominieren.
Auf dem Markt gab es heute großes, schönes Basilikum im Topf. Geht´s noch grüner? Und von der Farbe abgesehen – dieses Basilkum ist ein feiner Übergang vom Sommer in den Herbst, denn es paßt zu Kürbis und Beten und Pfifferlingen und all den Delikatessen, die uns zur Zeit angeboten werden.
Wir palaverten übrigens wieder mit den Marktfrauen über Essen und Trinken, daß uns nach der Rückkehr an den heimatlichen Herd schon gleich der Magen in den Strümpfen hing. Eine Angewohnheit ist das, ehrlich… Aber auch nett. Und heute Abend machen wir Polenta mit Pilzen. Und reichlich frisches Basilikum dazu!

Sonntag, 2. September 2012

Zum Thema…


… "Souvenirs" hatten wir die Tage ja mal das hier. Und was war? Gestern kamen wir nach einer Woche aus Paris zurück. Mit den Taschen voll Plüsch. Schlimm, ehrlich. Obwohl wir uns doch vorgenommen hatten, nichts, aber auch wirklich nichts zu kaufen.
Jedoch standen wir an einem Tag am Rand des Marais vor einem zuckersüßen kleinen vollgestopften Laden. Da fanden sich beim Stöbern in einem Korb diese zauberhaften Relikte aus der Zeit, als Lebensmittel noch nicht fest in Plastik verschweißt in den Kühltheken lagen …


… und Kristie Franzinelli entdeckte ein altes Schulheft, wunderschön, das durfte nun wirklich nicht zurückbleiben…


Abgesehen davon waren wir beim vorherigen Paris-Besuch auf keinem einem Flohmarkt, weil wir keine Zeit hatten. Demzufolge konnten wir natürlich auch nichts kaufen. Weshalb die sehr aparten Blechdöschen von diesem Mal eigentlich nicht zählen dürften…


… und ein Armreifen aus den Seventies ist doch eher ein Gebrauchsgegenstand und nicht bloß ein nutzloses Erinnerungsstück, denn er wird demnäxt ständig getragen werden, daher gilt der bestimmt auch nicht. Das edle Teil ist übrigens aus einem seit den zwanziger Jahren bekannten Vorläufer des Kunststoffs und ziemlich schwer. Und es paßt fantastisch zu ein paar neuen Herbstklamotten…


Und wer lag an einem Morgen auf einem Markt-Tisch in einem Sammelsurium aus tausend anderen Plastikfiguren: Paule, der rosarote Knilch aus der sattsam bekannten Zeichentrickserie! In dreifacher Ausfertigung! Sie müssen wissen, wir besitzen sämtliche Filme auf DVD. Und bei Franzinelli-Filmnächten werden mindestens fünf Episoden angeschaut. Unsere Lieblingsfolgen sind die, in der Paulemann sich ein Motorrad aus einem eisernen Bettgestell bastelt und eine weitere, in der er der Mona Lisa… aber wir schweifen ab. Daß die fabelhaften Figuren eingesackt werden mußten, ist wohl sonnenklar, oder? Wir bekamen alle drei für kleines Geld und unterhielten den gesamten Flohmarkt mit unseren Errungenschaften. Wo sie wohnen werden, wissen wir zur Zeit noch nicht, aber das findet sich. Da wir ja demnäxt ein bißchen an Franzinelli-Castle herumbauen werden.


In Paris war im Übrigen das Wetter mehrere Tage lang hochsommerlich heiß. Glücklicherweise hatten wir allerdings vorher nachgekukkt und uns nur Sommerkleider eingepackt. Wenngleich wir zugeben müssen, daß wir unseren Besuch in anderer Hinsicht etwas ungeschickt geplant hatten: Es waren nur sehr wenige Pariser da, denn die hatten ja noch Sommerferien! Trotzdem: Es war wieder herrlich. Und Audreys Spruch gilt immer noch: Paris is always a good idea!