Dienstag, 28. Februar 2012

Kollegen-Schatzkästlein No. 17


So richtig Frühling ist es ja noch nicht. Aber es soll besser werden. Und in der Welt unserer gefiederten Mitbewohner scheint der Winter längst beendet zu sein: Überall im Hof tummeln sich Blaumeisen und Kohlmeisen, die Amseln wecken einen, kaum daß am Morgen der erste Streifen Licht am Horizont erscheint, und im Garten herrscht ein Gewese und ein Hin und Her in Bäumen und Sträuchern, daß es kaum zu glauben ist.
Zeit für ein neues Kollegen-Schatzkästlein, finden Franzinellis, ganz passend zum Thema. Freuen Sie sich also auf das Frühjahr mit

Kollegen-Schatzkästlein No. 17 "Birdie"




Alle Produkte bei Dawanda



1. Reihe von links nach rechts

Einladung Taufe von sonstnochwas
Anhänger Piepmatz von corbie
Kleines Fotoalbum von Tintenfinger
Kleiner Vogelstempel von rosa_rosenbaum

Mitte von links nach rechts

Kühlschrankmagnete von siebenmorgen
Brosche in neun Farben von snug-studio
Vogel-Kärtchen von v-d-blok
Vogelbrosche von Mental_Ray

3. Reihe von links nach rechts

Stempel Vogelspuren von margamarina
Poster Eule im Nest von VintagePaperGoods
Anstecker Vögelchen von morgenistgesternheute
Buttons Vogelkäfig von v-d-blok


Sonntag, 26. Februar 2012

Heute…


… haben wir Mucki Franzinellis neue Zimmer eingeweiht. Mit einem herrlichen Wandtattoo in der Lieblingsfarbe Dunkeltürkis, sehr sorgfältig von Kristie Franzinelli an der frisch gestrichenen Wand angebracht. Dazu zwei türkis karierte Kissen für das nagelneue Bett und eine kleine Zeichnung für süße Träume.
Da mußte natürlich auch ein Kuchen her zur Feier des Tages, nämlich ein ganzes Bech Apfel-Marzipan-Streusel. Der wurde schon samstags gebakken, damit die Aromen Zeit hatten, sich richtig schön zu entfalten. Der Streusel war dann auch gerade noch knusprig, die gedünsteten Äpfel saftig, und der kleine Riemen, der am Ende übrig war, reicht nicht mehr für alle für den morgigen Nachmittagstee. Das Abendessen fiel dementsprechend sparsam aus.
Mucki schläft nun und träumt hoffentlich süß, und wir schleichen uns noch schnell in den Blog von Fräulein Text und bringen unseren Kuchen beim Sonntagssüß unter. Diese wundervolle Initiative wird übrigens heute ein Jahr alt. Liebste Glückwünsche! Wir freuen uns, daß es euch gibt!

Freitag, 24. Februar 2012

Eßt mehr Obst…


… und Gemüse – heißt es nicht so? Machen wir natürlich, sogar freiwillig, weil Grünzeug lekker ist und vielseitig. Und wir kochen ja auch furchtbar gern, das gibt dem Ganzen einen zusätzlichen Reiz. Nebenbei: Die Küche ist der gemütlichste Ort der Welt, wenixtens bei uns. Überall Schnikkes & Nippes, obwohl das völlig unpraktisch ist. Muß aber trotzdem sein, sonst fühlen wir uns unglücklich. Ab und zu muß selbstredend mal was Neues her, und weil wir noch so unmäßig viele Knöpfe besitzen, haben wir uns ein paar Klitzekleine Küchenkunststückchen ausgedacht: Apfel, Kirsche und Tomate. Brauchen wenig Platz und sind rund, bunt und lekker. Zum Behalten oder als Ostergeschenklein. Gibt´s von jetzt an im Shop.




Donnerstag, 23. Februar 2012

Endlich…



… hatten wir heute mal Zeit, etwas herzustellen, das lange gefehlt hat: Blätterteig. Davon sollten nämlich immer ein paar Scheiben in der Eistruhe liegen: für einen Sonntagskuchen zum Beispiel oder ein kleines Dessert oder ein improvisiertes Abendessen. Blätterteig ist schnell aufgetaut, und es paßt sovieles dazu - Obst und Cremes, Käse, Schinken, Gemüse und was nicht sonst. Natürlich könnten wir uns eine Schachtel Blätterteig kaufen gehen, aber nein!, er muß selbstgemacht sein. Zum einen, weil er so noch besser schmeckt. Zum anderen ist die Herstellung von Blätterteig eine wirklich schöne Arbeit. Vorausgesetzt, man hat Zeit dazu, denn Blätterteig in spe will immer wieder sorgsam ausgerollt und gekühlt werden, damit die eingearbeitete Butter sich auf viele Schichten verteilen kann. Aus denen beim Backen dann die Blätter werden.
Und jetzt sagen Sie mal nix über Hüftgold. Das ist bei Blätterteig natürlich immer kostenlos mit dabei. Deshalb essen wir ja auch nicht jeden Tag welchen. Aber die Leichtigkeit eines, sagen wir, frischen Blätterteighörnchens ist einfach unvergleichlich. Da vergißt man glatt den Zentner Butter, der sich darin befindet.
Wo wir gerade von Leichtigkeit sprechen: Frau Pimpinella hat dieses Wort heute als Parole für die donnerstägliche Foto-Challenge "Beauty is where youn find it!" auf ihrem Blog ausgegeben. Fällt uns sozusagen leicht, dort mitzuwirken. Zumal wir einen piepkleinen Streifen frischen Blätterteig backen mußten, zum Probieren. Und der durfte dann gleich auf´s Foto. Er war übrigens wirklich federleicht, ganz wie er sein sollte!

Mittwoch, 22. Februar 2012

Kaum Aschermittwoch…



… und Franzinellis kommen mit den ersten Osteranhängern! Sagen Sie nix! Andererseits liegen überall schon Schoko-Eier und Geschenke in Eier-Verpackung und Osterdekorationsartikel in den Läden. Und ganz ehrlich: Ostern haben wir wie Weihnachten immer sehr plötzlich, und dann fehlt einem wieder alles mögliche. Außerdem ist es bei uns heute einen Hauch frühlingshaft. Nur einen Hauch, aber trotzdem. Da paßt das mit dem Osterklimbimchen, finden wir!
Die Anhänger bekommen Sie ab heute hier und hier, zusammen mit vielen anderen Nettigkeiten für das Osternest!


Montag, 20. Februar 2012

Der Rosenmontag…


… ist für den echten Jeck in Köln ja der Tag überhaupt, denn schließlich geht der Rosenmontagszug. Franzinellis sind allerdings so sagenhaft jeck gar nicht: Wir hatten gestern einen schönen Zoch vor der Haustür, danach lekker Party in der Küche, und deshalb ist der Rosenmontag bei uns immer ein herrlicher Tag zum Auspannen - bißchen länger schlafen, gemütlich frühstücken, eine große Runde spazierengehen und dann in Frieden werkeln.
Kleine Collagen als Anhänger haben wir heute gemacht: Aus ollen Papieren und Buchseiten, mit Tape und Kordel, Stempel und Farbe. Das war ein Riesenspaß, und wenn man einmal angefangen hat, kann man nur sehr schlecht wieder aufhören. Immer findet sich noch ein interessanter Schnipsel, mit dem man schnell etwas ausprobieren muß, und man ist wieder mitten dabei!
Morgen geht der karnevalistische Spaß zu Ende und der Ernst des Lebens kehrt zurück. Wir hoffen, Sie hatten ein paar jecke Tage!







Sonntag, 19. Februar 2012

Karnevalistischer Dreier…


… heißt unser heutiges Sonntagssüß bei Julie von mat&mi: Ballbäuschen, Berliner und Marmeladeteilchen. Die gehören bei uns zum Karnevalssonntag wie Äpelschlot un Wööschje (Kartoffelsalat und Würstchen). Und weil gleich d´r Zoch kütt (der Karnevalszug kommt), und zwar direkt bei uns vor der Haustür, haben wir jetzt kein Zick för Fisimatenten (keine Zeit für langes Hin und Her), sondern müssen uns kostümieren und das Faß anschlagen. Etwas Süßes und Fettiges brauchen wir vorneweg unbedingt als Unterlage, en Taß Kaffee dobei (eine Tasse Kaffee dazu), denn der Tag wird lang, sehr lang! Alaaf un Müll op an alle Jecken!


Samstag, 18. Februar 2012

Alaaf!

… das wünschen wir allen Jecken in den karnevalistischen Hochburgen! Machen Sie sich ein paar vergnügte Tage und sammeln Sie Kamelle, soviel Sie können! Haben Sie es schön!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Unser heutiges Mittagessen…


… bestand aus gebratenen Gemüsen und Früchten und sah so aus:


Fein, oder? Schon farblich ein Genuß, aber auch sonst: Süß und säuerlich und scharf, knusprig und zart, alles in einer Pfanne. Und das bei dem trüben Wetter draußen – der Himmel, ehrlich!
Eigentlich kaufen wir uns ja seit ewig keine Kochbücher mehr, weil wir schon soviele besitzen, daß wir täglich zweimal kochen müßten, um in den näxten, sagen wir, hundert Jahren alles auszuprobieren, das uns gefällt. Zo nu en dan allerdings schafft es doch mal wieder ein Exemplar in Küche und Bücherregal, wie dieses hier:

Thaiküche von GU


Die thailändische Küche kommt unserem Geschmack nämlich sehr entgegen: viel Chili, viele verschiedene Gemüse, Fisch und natürlich ein bißchen Kokos – das kann man das ganze Jahr hindurch essen. "Thaiküche" ist ein schöner dikker Wälzer mit jeder Menge interessanten Information über das Land und seine Eßgewohnheiten, dazu reichlich Lebensmittelkunde.


Die Rezepte sind schön bebildert, das haben wir besonders gern, damit wir uns das Endergebnis vorstellen können – sehr wichtig bei weniger bekannten Zutaten wie Fingerwurz, Tamarinde oder thailändischen Bohnen.


À propos Zutaten: Bekanntlich leben Franzinellis ja auf dem Land. Und wir haben zwar einen gut bestückten Supermarkt und einen sehr anständigen Wochenmarkt gleich nebenan, aber den ganzen Schnikkes für die Asia-Küchen bekommt man dort natürlich nicht, besonders nicht das unbedingt notwendige frische Grünzeug.


Können Sie sich also unsere liebste Wochenendbeschäftigung vorstellen: Ab ins Auto und in den näxten Asia-Großmarkt. Da verbringen wir dann ein paar selige Momente, einen ellenlangen Einkaufszettel in der kleinen Hand.
Die köstlichen scharfen Chilischoten gibt es übrigens zum Glück sogar bei uns in der Provinz, und zwar im türkischen Supermarkt, in dem wir inzwischen Stammkunden sind. Schließlich soll es ja nicht jeden Tag Asia sein…

Thaiküche
Prisca Rüegg
Phassaporn Mangkongthanachok
Michael Wissing
Gräfe und Unzer München
ISBN978-3-8338-2203-2

Montag, 13. Februar 2012

Unsere Teller…


… sahen so aus, nachdem wir unseren Caramel Apple Cheesecake vom gestrigen Sonntagssüß verputzt hatten:


Wir waren anschließend, ehrlich gesagt, ziemlich satt, und das Abendessen mußte ein bißchen nach hinten hinausgeschoben werden. Auf Nachfrage schreiben wir das Rezept natürlich trotzdem gerne einmal auf, aber: WIR SIND NICHT SCHULD, falls hinterher keiner mehr etwas Anständiges und Gesundes essen möchte und die Badezimmerwaage unbotmäßig ausschlägt! Sagen Sie also nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt :)

Caramel Apple Cheesecake

Teigboden:
250 gr Mehl
110 gr dunkler Rohrzucker
200 gr weiche Butter

Cheesecake-Füllung:
250 gr Frischkäse
160 gr Zucker
3 Eier
1 1/2 TL Vanille-Extrakt
Saft von 1/2 Zitrone

Äpfel:
3 große Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskatnuß

Streusel:
220 gr dunkler Rohrzucker
125 gr Mehl
50 gr Haferflocken
200 gr weiche Butter

150 gr Karamel-Sauce

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
Die Zutaten für den Teigboden in einer Schüssel mit den Händen mischen. Mit etwas kaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten, 1 Stunde kühlen. Auf wenig Mehl ausrollen und eine Springform mit 26 cm Durchmesser damit auskleiden. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten vorbacken.
Frischkäse und Zucker verrühren. Nacheinander die Eier zufügen. Vanille und Zitronensaft unterrühren. Die Käsecreme auf dem vorgebackenen Boden verteilen.
Die Apfelwürfel mit Zimt und Muskat mischen und gleichmäßig auf der Käsecreme verteilen.
Die Zutaten für den Streusel in einer Schüssel mit den Händen mischen. Grobe Streusel formen und gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen.
Den Kuchen 45 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Karamell-Sauce begießen. Kalt servieren.

PS: Sie können natürlich die Karamel-Sauce aus Butter und Zucker selbst herstellen. Wir haben diesmal welche in guter Qualität in der Flasche gekauft, das war auch sehr lekker!

Was wir beim näxten Mal ausprobieren wollen: Uns war der Kuchen insgesamt viel zu üppig. Deshalb werden wir anstelle einer Springform ein halbes Backblech nehmen: Dann muß der Teigboden dünner ausgerollt werden und ist nicht mehr gerade so mächtig. Das gilt auch für den Streusel. Außerdem werden wir die Käsecreme mit einer kleinen Schachtel Magerquark verlängern und zwei Äpfel mehr dazutun, dann wird das Ganze noch etwas frischer.
Aber probieren Sie´aus, wie Sie mögen! Wir wünschen viel Vergnügen!

Sonntag, 12. Februar 2012

Die Sonntagssüßen…


… treffen sich heute bei lingonsmak, wo Katrin die köstlichsten sonntäglichen Delikatessen präsentiert. Wir wollten auch endlich mal wieder dabei sein, und deshalb wurde schon gestern bei Franzinellis geknetet und gerührt, daß es schäumte. Das Ergebnis: Caramel Apple Cheesecake.


Wir sagen´s gleich: Kein Kuchen für Gesundheitsbewußte und Schlankheitsfanatiker! Mit braunem Rohrzucker und Frischkäse und Eiern und Äpfeln und Haferflocken und obendrauf ein Topping aus Karamel-Sauce. Die könnte man vielleicht weglassen, möchte man meinen, aber Herrschaften! der Geschmack! Zusammen mit den Äpfeln und der Käsecreme einfacht sagenhaft. Es gibt für jeden nur ein schmales Stück, später am Nachmittag zum Tee, doch das werden wir sehr genießen.
Genießen werden wir auch die Herrlichkeiten, die die anderen Bäcker fabriziert haben. Kommen Sie doch mit!

Donnerstag, 9. Februar 2012

Am Wegrand…


… heißt es heute bei Frau Pimpinellas Foto-Challenge: "Nehmt doch die kamera mal auf einem ganz alltäglichen weg mit und haltet die augen offen, was euch da alles begegnet, an dem man sonst ohne zweiten blick vorbeigeht."
Tatsächlich liegen, stehen oder hängen draußen die tollsten Sachen herum, und man talpt achtlos oder in Eile daran vorüber. Heute mußten wir mal in die Fotokiste greifen, mangels Gelegenheit, auf irgendwelchen Wegen Besonderheiten aufzuspüren. Zum Glükk halten wir aber die Augen anscheinend häufiger offen, als wir gedacht hatten, wenixtens beim letzten Paris-Besuch! Auf dem ganz alltäglichen Weg zum Flohmarkt begegnete uns nämlich dieser Wegelagerer. Oder Ex-solcher. Oder wie auch immer. Und die Kamera war sowieso dabei, nochmal Glükk!
Welche Begegnungen die anderen Fotobegeisterten hatten, gehen wir uns jetzt hier mal ankukken…

Dienstag, 7. Februar 2012

So sieht…



… der Tisch in unserem Küchenatelier an einem frostig-kalten Februarnachmittag aus:



Eine kleine Zeichnung für Mucki Franzinellis neues Zimmer und eine Klimbimchen-Sammlung im Glas zur späteren Verwendung von was auch immer…




… ein angefangenes KnopfLuftBallonBild…


… ein kleines Geschenklein für eine nette Kollegin, Birdie läßt grüßen.


Zwar sind wir nicht die ersten und bestimmt nicht die letzten, aber Masking Tapes lieben wir auch sehr!


Ein Täßchen Tee fehlt noch im Ensemble, aber das kochen wir jetzt. Danach geht´s gleich weiter, es müssen schließlich noch ein paar Sächelchen fertig gemacht und zur Post getragen werden. Und irgendwann heißt es lästigerweise schon wieder: "Tisch abräumen, das Essen ist fertig!…"








Frost? Kälte?


Dann kommen Sie mit Franzinellis auf den Jahrmarkt! Und kaufen Sie sich eine schöne Traube Luftballons! Die sind knallbunt und schon der Anblick wärmt einen! Ehrlich!
Unser neues KinderZimmerKunststückchen "KnopfLuftBallons" gibt´s ab heute ganz neu bei uns!


Montag, 6. Februar 2012

Neulich auf dem Flohmarkt…



… machten Franzinellis einen Luftsprung vor Glück. Wir fanden nämlich einen dikken Stapel alter Tante-Emma-Laden-Papiertüten. Einen richtig dikken Stapel. Wir hatten genau solche Tüten schonmal, und man kann eine ganze Menge schöner Dinge damit anstellen, allerdings liegt genau da der Knackpunkt: Man stellt schöne Dinge damit an und schwupp! sind die Tüten alle. Möchte man eigentlich nicht, weshalb man ein bißchen geizig damit ist. Oder versucht, geizig zu sein, was dann aber natürlich auch nicht geht.
Wie auch immer.
Jetzt haben wir wieder Tüten und selbstredend gleich Dinge damit angestellt. Und weil im Augenblick genug da sind, wollen wir mal nicht so geizig sein. Ein paar Tütchen haben wir hier und hier im Shop eingestellt, damit Sie ebenfalls Ihre Freude daran haben. Mit Birdie und Ahoi. Jedoch: Nur solange der Vorrat reicht! Oder der Geiz uns wieder überkommt!


Samstag, 4. Februar 2012

Heute brennt´s


… bei Franzinellis – allerdings zum Glükk nur auf dem Teller! Denn wenn es draußen eisigkalt ist, darf es in der Küche heiß sein. Extra heiß sogar. Zum Beispiel mit einem schönen Thai-Curry mit reichlich Chili und dazu thailändische Bohnen und Auberginen und Basilikum und was nicht sonst alles. Wir lechzen dem Essen schon entgegen, seit wir früh im Asia-Supermarkt unsere Zutaten eingekauft haben. Falls Sie übrigens noch nie thailändische Bohnen gesehen haben: Die sind sensationell, weil ungefähr 50 cm lang. Wir amüsieren uns jedes Mal darüber. Aber jetzt müssen wir zackig kochen gehen…


Donnerstag, 2. Februar 2012

Zwei…


… sind ja zwei. Also 2. Einer mehr als einer. Aber manchmal sind zwei auch einer oder vielmehr: eine Einheit. Bei uns sind das Peter & Paul. Ist das PeterundPaul.
Da waren wir nämlich letzten Sommer am heißesten Wochenende des Jahres in Brügge. Eine sehr schöne Stadt natürlich. Und an einem Tag machten wir einen kleinen Abstecher nach Gent, wo wir zufällig in diesen Laden stolperten: The Fallen Angel. Eigentlich sind es zwei Läden, bis unter die Decke voll mit Kuriosa, Brocante und allerlei nostalgischem Schnikkes & Nippes. Ganz etwas für Franzinellis also, wie Sie sich denken können. Und dort fanden wir PeterundPaul. Die durften uns dann gleich nach Hause begleiten und wohnen jetzt in unserer Küche, zur allseitigen Zufriedenheit.
Zum heutigen Thema "Zwei" der Foto-Challenge "Beauty is where you find it" bei Frau Pimpi passen PeterundPaul sozusagen wie gemalt. Und wir bringen sie jetzt dort mal unter, bei den anderen Zweien. Oder Einheiten. Oder wie auch immer.


Mittwoch, 1. Februar 2012

Eine Reise…


… ist bei Franzinellis zur Zeit nicht in Sicht. Leider. Stattdessen haben wir in und um Franzinelli-Castle einige lästige Angelegenheiten vor Augen, mit denen wir noch ein Weilchen beschäftigt sein werden – vorausgesetzt, wir kommen allmählich aus den Füßen. Deshalb liegen alle Urlaubspläne auf Eis, und wir fassen auch kein Ziel ins Auge, das lenkt nur ab!
Trotzdem: Ein neues Reisetagebuch mußte her. Schließlich verreisen ja genug andere Menschen, und ständig landen Postkarten aus aller Welt in unserem Briefkasten. Die kann man wirklich schlecht wegwerfen. Und dann gibt es auch kaum ein größeres Vergnügen, als sich mal eine Stunde hinzusetzen und zu stempeln und zu kleben und zu zeichnen und das Ganze am Ende nett zusammengefügt als dikkes Tagebuch vor sich zu haben. Wie seine Vorgänger ist es natürlich ein absolutes Unikat, das es so nur ein einziges Mal gibt. Wir selbst haben zwar im Moment keinen Bedarf daran, aber wie gesagt: Es verreisen ja genug andere Menschen! Aus diesem Grund wandert Reisetagebuch No. 6 auch gleich in den Shop, wo es ab sofort zu haben ist.


Und außerdem:

Heute waren wir mal wieder ein Ründchen flitzen, obgleich es draußen wirklich bitter bitter bitter kalt ist. Der eisige Nordoster, der uns anblies, kam vermutlich ungebremst direkt aus den Weiten Sibiriens. Doch die Sonne schien und der Himmel war so leuchtend blau wie lange nicht, da hielt es uns nicht im Haus. Und was sollen wir Ihnen sagen? Auf den Feldwegen ringsum wor jet loß wie op d´r Huhstroß op Hilligovend (wie auf der (Kölner) Hohe Straße an Heiligabend). Wir sahen einen Mann mit einem Pferd. Eine Schafherde samt Schäfer. Und ungefähr tausend Spaziergänger mit hochgeschlagenen Krägen, Mützen, Schals und roten Nasen. Anscheinend war jeder, der die Gelegenheit hatte, im Freien, um dieses einzigartige Winterwetter auszukosten. Heute ging´s ja noch, aber in den näxten Tagen soll es kälter werden als am Südpol. Oder wenixtens beinahe. Ist uns recht. Nur schneien muß es jetzt wirklich nicht mehr!