Montag, 30. Januar 2012

Wir hatten zwar…


… nicht mehr damit gerechnet, aber bitte: Es ist Winter geworden! Nun sind wir eigentlich Wintermenschen und genießen gern die Behaglichkeiten der kalten Jahreszeit, aber jetzt wär´s auch nicht mehr nötig gewesen. Schließlich stand der Frühling sozusagen schon vor der Tür, oder wenixtens hatten wir uns das eingebildet.
Wie auch immer.
Während es draußen unauffällig vor sich hingrieselt, haben wir bereits Vorbereitungen für das Abendessen getroffen. Es wird echtes Comfort Food geben, nämlich knusprig gebratene Polenta mit Lammragout. Würden wir im Sommer nie machen. Paßt aber vorzüglich zu einem weißlich-grauen Tag, an dem man quasi unentwegt fröstelt. Und alle werden sich freuen, am Abend nach Hause zu kommen, sich an den Tisch zu setzen und nicht mehr wegzumüssen!


Übrigens: An sich ist das Wetter ja ein total banales Thema. Aber ist Ihnen mal aufgefallen, mit wievielen wildfremden Menschen man darüber ins Gespräch kommt – am Marktstand, an der Bahnhalte, im Geschäft? Und dann gibt ein Wort das andere und mit einem Mal quatscht man fröhlich miteinander über Gott und die Welt. Hat also alles nicht nur Nach-, sondern auch Vorteile!

Samstag, 28. Januar 2012

Eigentlich…



… sind Franzinellis ja nicht die allergrößten Karnevalisten. Straßenkarneval an Weiberfastnacht, proppenvolle Kneipen oder Festzelte mit ohrenbetäubender Musik und Remmidemmi – nix für uns. Und einige hier würden nicht zu einer Karnevalssitzung gehen, wenn sie Geld dafür bekämen. Mutter Franzinelli allerdings besucht immer die sehr gelungene Damensitzung der örtlichen Frauengemeinschaft, wo der Präsident eine Präsidentin ist und jede Darbietung von den Beteiligten selbstverfaßt – DIY-Fastelovend, sozusagen. Und zwei von uns machen sich Jahr um Jahr auf zu einer großen Sitzung in der schönsten Tropfsteinhöhle Kölns, dem Kristallsaal der Messe. Und wissen Sie was? Es ist toll. Richtig toll. Stellen Sie sich 1500 Jecke vor, die an schmalen Tischen dichtgedrängt schunkeln und tanzen. Und die ihre vielfarbigen Leuchtstäbe über den Köpfen schwenken, während sie die Kölner Hymnen mitsingen. Nicht irgendwelche billigen Brüller, sondern all die sentimentalen und überschwenglichen Klassiker, deren Strophen wir sämtlich auswendig können. Es ist ein Massenerlebnis der besonderen Art, ehrlich. Man fühlt sich dazugehörig. Zuhause eben. Wirklich schön ist das. Und man krabbelt in den frühen Morgenstunden zufrieden und heiser in sein Bett, einen Ohrwurm im Kopf, und freut sich schon auf´s näxte Jahr.
Für heuer reicht es allerdings erstmal. Bis zum Karnevalssonntag, alswann wir mit allen Mann den Zoch kukken, der bei uns vor der Haustür vorbeigeht. Das wird dann auch wieder fein…

Freitag, 20. Januar 2012

Kollegen-Schatzkästlein No. 16


Bei uns war heute ein Wetter zum Gotterbarmen. Ehrlich. Aber bei Ihnen wahrscheinlich auch, deshalb erzählen wir Ihnen wohl nix Neues. Wir wären ja noch leidlich zufrieden, wenn wir wenixtens einen erkennbaren Winter hätten. Muß nicht gleich eimerweise Schnee sein, aber eine schöne frostkalte Woche würde uns schon gefallen. Denn wir sind eigentlich echte Wintermenschen. Kommt aber nix. Und deshalb haben wir keine Lust mehr, schalten auf stur und wollen Frühling. Jetzt.
Das illustrieren wir mal mit einem Kollegenschatzkästlein aus der Abteilung Kunst bei Dawanda. Bitte sehr:

Kollegen-Schatzkästlein No. 16 "Wir.Wollen. Frühling. Jetzt"



Alle Produkte bei Dawanda

1 - Der Frühling soll kommen von moni-wolf

2 - Wenn ich ein Vöglein wär von mARTinahaussmann

3 - Fotografie Film Spring Cleaning von suziechaney

4 - Frühlingsgedicht von eire76

5 - Wild Poppies und Vögel von lillypang

6 - Druck Frühling Aprilblüte von sternenmann

7 - Underneath the Cherry Tree von stine 17

8 - Im Wald der Trolle von JOJAsART

9 - Blaumeise Digitaldruck von siebenmorgen


Donnerstag, 19. Januar 2012

Worte gibt´s…


…bei denen bekommt man gleich die allertollsten Vorstellungen. "Frisch" ist beispielsweise ein solches Wort. "Frisch gewaschen" fällt einem ein, Wäsche, die nach Waschpulver und, natürlich, nach frischer Luft duftet. Oder "frisch gestrichen", was quasi nagelneu bedeutet - ein schöner Zustand, wenn man mit der dahinter befindlichen Arbeit fertig ist. Oder "frisch gebacken" – à propos, was backen wir eigentlich am Wochenende?
Wie auch immer: 2012 ist zwar bereits in seiner dritten Woche und bei der allerersten Foto-Challenge bei Frau Pimpinella in diesem Jahr konnten wir leider nicht mittun, aber heute! Heute sind wir dabei zum Thema "Frisch", und wir mußten nicht erst überlegen, weil wir sowieso gerade vom Einkaufen zurückkamen. Mit einem Korb voll frischem Obst und Gemüse. Das ist immer lekker, aber besonders in der finsteren Jahreszeit: Alles was knackig und saftig und am besten sehr scharf ist, hat bei Franzinellis jetzt Hochkonjunktur. So eine frische, knallrote Chilischote zum Beispiel, die einem die Tränen in die Augen treibt, in einem frisch gekochten Curry mit frischem Klebreis… Aber lassen wir das jetzt. Bis zum Abendessen müssen wir uns schließlich noch ein paar Stunden gedulden.




Dienstag, 17. Januar 2012

Fliegt…


… Ihnen die Zeit auch immer so davon? Gestern hatten wir doch noch Oktober oder so ähnlich? Nun ist Zeit ja bekanntlich ein relativer Begriff: Wenn man beispielsweise etwas tun muß, das einen furchtbar langweilt, leidet man ziemlich schnell unter Zeitdehnung. Das ist dieses Phänomen, bei dem man nach zwei ewigen Stunden auf die Uhr schaut, um festzustellen, daß in Wahrheit erst fünf Minuten vergangen sind. Schlimm, wirklich.
Aber wir schweifen ab. Im Augenblick rauscht uns die Zeit sozusagen durch die Finger und kaum haben wir uns einmal umgedreht, müssen wir schon wieder ins Bett. Sie können sich vorstellen, daß wir unter solchen Umständen nix Rechtes zustande bekommen, allerdings müssen wir auch zugeben: Langeweile haben wir nicht!
Wir haben uns zum Thema Zeit mal einen Stempel in Form eines Weckers geschnitzt. Damit kann man sich ein kleines Notizblöckchen verzieren, dann vergißt man aus Zeitmangel nicht dauernd Sachen. Und wenn man den Wecker sieht, nimmt man sich vielleicht vor, nicht dauernd Minuten oder gar Stunden mit Sinnlosigkeiten zu verschwenden. Oder irgend so etwas.


Weil wir gerade die Messerchen draußen hatten, haben wir uns außerdem einen Vogelstempel angefertigt und ein braunes Notizbuch damit bedruckt. Braucht man schließlich auch immer, die Dinger.


So wie haufenweise anderen Papierkram, den wir jetzt nach und nach in den Shop einstellen werden. Wenn wir dazu endlich Zeit finden…


Mittwoch, 11. Januar 2012

Kleine Sumsen…



… sind bei Franzinellis zur Zeit unterwegs. Und was für ein Glükk, denn die Weihnachtszeit ist vorbei und aller Schnikkes & Nippes in seinen Kisten verstaut.
Fällt Ihnen der Abschied von den Kugeln und Kerzen, von Engelshaar und Glitter und all dem Klimbim auch immer irgendwie schwer? Einerseits ist man froh, weil´s ja nicht mehr paßt, schließlich ist sozusagen schon Mitte Januar und man hat längst das näxte Thema im Kopf. Andererseits fehlt einem das Goldene und Glitzernde, und die Zimmer sehen ziemlich kahl aus. Zumal das Januarlicht wirklich nicht das Allerschönste ist.
Aber mit ein paar Kleinen Sumsen aus Stoffresten können wir uns trösten. Die sumsen an den Küchenbuffets und füllen ein wenig die entstandenen Lücken. Wir brauchen das. Denn bis die Karnevalsdekoration herausgeholt wird, dauert´s selbst im Rheinland noch eine Weile!




Montag, 9. Januar 2012

Wahnsinn…


… oder? Wie bei Franzinellis die Pilze aus dem Boden schießen! Ist aber auch kein Wunder, bei den unwinterlichen Temperaturen! Unsere Pilze sind übrigens nicht nur nicht giftig, sie leuchten auch nicht im Dunkeln! Dafür aber am Tag, in Rot und Weiß, was ja irgendwie erfreulich ist bei all dem trübseligen Grau draußen…

Und außerdem:

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame schreiben wir hier mal das Rezept zum Brot aus unserem letzten Post auf. Es ist sehr simpel, und ob Sie es im Ofen bakken oder in einem gußeisernen Kessel, das können Sie halten wie Witwe Bolte!

Vollkorn-Weizenbrot

425 gr Weizenvollkornmehl oder dunkles Weizenmehl
1 Würfel Hefe
1 TL brauner Zucker
2 Tl Salz
3 El Öl
250 ml lauwarmes Wasser

Aus den Zutaten einen Hefteig herstellen und zehn Minuten auf der Anrichte kneten. Zu einer Kugel formen und gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Noch einmal kneten, einen länglichen oder runden Laib formen und unter einen Tuch auf einem Backblech gehen lassen.
Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Das Brot mit Mehl bestäuben und mit einem sehr scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Dabei nicht drücken, sonst wird´s wieder ganz platt! In den Ofen schieben und 10 Minuten anbacken. Dann die Temperatur auf 190 Grad heruntersetzen und das Brot weitere 30 Minuten ausbacken.
Sollten Sie einen Test in einem Gußeisenbräter machen wollen: Wärmen Sie das Teil ein bißchen an und lassen Sie das Brot nach dem zweiten Kneten darin gehen. Backen Sie das Brot mit aufgelegtem Deckel bei 200 Grad 60 Minuten (Der Topf braucht ein Weilchen, um Wärme aufzunehmen, deshalb ist die Backzeit etwas länger.). Das Brot ist gar, wenn es beim Daraufklopfen hohl klingt.

Samstag, 7. Januar 2012

Frisches Brot…



… ist ja so ungefähr das Lekkerste, das man sich vorstellen kann. Weshalb einem früher immer eingeredet wurde, es sei total ungesund, und man zuerst miesepetrig das ältere aufessen mußte, statt sich gleich auf einen soeben aus dem Ofen gezogenen Laib zu stürzen. Franzinellis sind leidenschaftliche Brotverzehrer und freuen sich immer über neue Backrezepte. Dieser Tage waren wir mal auf einem amerikanischen Blog unterwegs und fanden dort eine Anleitung für ein Brot aus dem "Dutch Oven". Das ist ein ulkiger gußeiserner Topf, manchmal mit drei Beinchen, der zum Kochen und Backen ins offene Feuer gestellt wurde. Bei den Pennsylvania-Holländern vermutlich, daher der Name. Ein Feuerchen hatten wir nun gestern gerade nicht und der Grill ist für den Winter eingemottet, außerdem besitzen wir keinen Dutch Oven. Aber ein großer Staub-Bräter mit Dekkel im Backofen tat es auch für unseren Zweck. Und dabei kam ein sehr ansehnliches Vollkornweizenbrot heraus, das eben genug Zeit hatte, abzukühlen, bevor ein gieriger Franzinelli mit dem Brotmesser tätig wurde. War äußerst lekker, wie erwartet, mit einer schönen knusprigen Kruste. Wir sind übrigens immer noch gesund, daher schikken wir die oben erwähnte Behauptung jetzt einfach endgültig in Reich der Legenden…

Freitag, 6. Januar 2012

Franzinellis nehmen…



… sich zu Neuen Jahren niemals etwas vor. Früher war das anders, aber nachdem etliche gute Vorsätze sich bereits um fünf nach zwölf am Neujahrsmorgen mit dem Feuerwerk in Luft aufgelöst hatten, waren wir es irgendwann satt und ließen es einfach sein.
Sport zum Beispiel ist so ein Thema, mit dem man sich jedes Jahr auf´s Neue aufhalten könnte, mit Bekenntnissen wie: Ich werde regelmäßig dreimal die Woche joggen. Ich werde früher aufstehen, um noch vor der Arbeit zu joggen. Ich werde an diesem Hügel nicht schlappmachen und aufgeben, sondern bis zum Gipfel laufen, auch wenn mir die Beine abfallen. Und so fort. Bei uns wären das aber reine Lippenbekenntnisse, deswegen fangen wir garnicht erst damit an. Stattdessen laufen wir einfach los und wenn es dann dreimal die Woche passiert, um so besser.
Heute war beispielsweise ein Tag, an dem man eigentlich keinen Hund vor die Tür jagen würde, besonders nicht den Inneren Schweinehund: Es blies ordentlich aus Norwesten, die Wolken hatten nur wenige Lücken mit einer fahlen Sonne, die sich allenfalls für Sekunden blicken ließ, und immer wieder kamen kleine Schauer herunter. Und wissen Sie was? Es war herrlich! Zwischen den Wolken war pudriges Türkis zu sehen, das Sonnenlicht spiegelte sich in den Pfützen und die Krähen segelten mit den Windböen. In der Regenjacke war es nach dem ersten Kilometer warm und gemütlich, und auf dem Nachhauseweg hatten wir den Wind im Rücken und konnten rennen wie die Hasen. Und daheim schmissen die erhitzten Franzinellis die Sportklamotten und sich selbst in die Wäsche, zogen trockene Sachen an und kochten sich eine Tasse Tee.
Und das beste ist: Wir werden den ganzen Nachmittag in der frisch geputzten Küche werkeln und Brot backen. Eine schöne Aussicht, oder?
Das Brot werden wir übrigens am Abend aufschneiden und mit etwas Entenschmalz als Vorspeise verzehren. Haben wir uns verdient, finden wir…

Tante Edit ist noch etwas eingefallen: Mutter Franzinelli bekannte neulich axelzuckend, sie sei nicht die Disziplinierteste. An wen sie das wohl weitervererbt hat…


Donnerstag, 5. Januar 2012

Der Kölner an sich…



… ist ja ein Mensch, der gern um sich selbst kreist. Ist so, ehrlich. Und seine Stadt und ihre Rituale und Bauwerke und ihre Lieder und Mundart bedeuten ihm alles. Er macht noch aus Weihnachten Karneval und fotografiert sich selbst an den spektakulärsten Orten der Erde in Rot und Weiß, um zu illustrieren, wo sein Herz wirklich schlägt. Soviel Selbstbewußtsein kann man ulkig finden, aber: Ganz weit hergeholt ist es nicht! Können Sie sich nicht vorstellen?
Nun, Kölns allergrößte Blütezeit liegt zwar schon ein Weilchen zurück – sagen wir, etwa 450 Jahre – doch zu jener Zeit bildete die Stadt das Zentrum von Kunst und Kultur in Europa. Den Nabel der Welt, sozusagen. Nichtmal Paris konnte da mithalten. Unfaßbar schöne Kunstschätze entstanden innerhalb der damaligen Stadtmauern von Köln. Heutzutage sind sie in der ganzen Welt verstreut und werden in Museen von Rang gezeigt, doch für vier Monate durften sie noch einmal in ihre alte Heimat zurückkehren: Für die Ausstellung "Glanz und Größe des Mittelalters". Das Museum Schnütgen mit seiner Sammlung mittelalterlicher Kunst hat viele Werke in aller Herren Länder ausleihen dürfen, um sie in einer wundervollen Sonderschau zu präsentieren. Und weil Franzinellis nach den Feiertagen immer noch etwas herumdrömeln und Urlaub machen, wenn es geht, haben wir einen Nachmittag unter der Woche genutzt und eine schöne Zeit zwischen zauberhaften und kostbaren Schätzen verbracht. Es war herrlich. Und mit dem Kurator der Sammlung als Begleiter der – übrigens kostenlosen – Führung, wurde uns eine ungemein unterhaltsame Geschichtsstunde zuteil.




Falls Sie also dieser Tage zufällig in Köln sind und etwas Zeit haben, gehen Sie mal hin. Die Ausstellung dauert noch bis zum 26. Februar. Und auch sonst ist das Museum in seinem neuen Heim in der romanischen Cäcilienkirche unglaublich sehenswert!

Museum Schnütgen
Cäcilienstr. 29 - 33
50667 Köln

Montag, 2. Januar 2012

Neues Jahr…


… neuer Küchensack! Mit fröhlich-bunten Vogelhäuschen, die einem schonmal den Frühling in Aussicht stellen, der ja zugegebenermaßen noch ziemlich weit weg ist. Und ein bißchen Spaß in der Küche muß sein!


Den Sack gibt´s ab heute hier!

Sonntag, 1. Januar 2012

So beginnt 2012…


… bei Franzinellis: Mit einem gemütlichen Frühstück. Nicht wirklich früh, natürlich. Und so sieht unser Zopf vom Vortag heute aus, mit einem Hauch Salzbutter und etwas Victoria-Plum-Jam:


Man könnte schlechter anfangen, oder?

Wir hoffen, Sie hatten ein schönes Silvester. Und wir wünschen Ihnen alles Gute für das Neue Jahr: Freude und Glück und daß sich Hoffnungen und Träume erfüllen. Bleiben Sie gesund. Und genießen Sie auch die kleinsten Momente!