Sonntag, 2. September 2012

Zum Thema…


… "Souvenirs" hatten wir die Tage ja mal das hier. Und was war? Gestern kamen wir nach einer Woche aus Paris zurück. Mit den Taschen voll Plüsch. Schlimm, ehrlich. Obwohl wir uns doch vorgenommen hatten, nichts, aber auch wirklich nichts zu kaufen.
Jedoch standen wir an einem Tag am Rand des Marais vor einem zuckersüßen kleinen vollgestopften Laden. Da fanden sich beim Stöbern in einem Korb diese zauberhaften Relikte aus der Zeit, als Lebensmittel noch nicht fest in Plastik verschweißt in den Kühltheken lagen …


… und Kristie Franzinelli entdeckte ein altes Schulheft, wunderschön, das durfte nun wirklich nicht zurückbleiben…


Abgesehen davon waren wir beim vorherigen Paris-Besuch auf keinem einem Flohmarkt, weil wir keine Zeit hatten. Demzufolge konnten wir natürlich auch nichts kaufen. Weshalb die sehr aparten Blechdöschen von diesem Mal eigentlich nicht zählen dürften…


… und ein Armreifen aus den Seventies ist doch eher ein Gebrauchsgegenstand und nicht bloß ein nutzloses Erinnerungsstück, denn er wird demnäxt ständig getragen werden, daher gilt der bestimmt auch nicht. Das edle Teil ist übrigens aus einem seit den zwanziger Jahren bekannten Vorläufer des Kunststoffs und ziemlich schwer. Und es paßt fantastisch zu ein paar neuen Herbstklamotten…


Und wer lag an einem Morgen auf einem Markt-Tisch in einem Sammelsurium aus tausend anderen Plastikfiguren: Paule, der rosarote Knilch aus der sattsam bekannten Zeichentrickserie! In dreifacher Ausfertigung! Sie müssen wissen, wir besitzen sämtliche Filme auf DVD. Und bei Franzinelli-Filmnächten werden mindestens fünf Episoden angeschaut. Unsere Lieblingsfolgen sind die, in der Paulemann sich ein Motorrad aus einem eisernen Bettgestell bastelt und eine weitere, in der er der Mona Lisa… aber wir schweifen ab. Daß die fabelhaften Figuren eingesackt werden mußten, ist wohl sonnenklar, oder? Wir bekamen alle drei für kleines Geld und unterhielten den gesamten Flohmarkt mit unseren Errungenschaften. Wo sie wohnen werden, wissen wir zur Zeit noch nicht, aber das findet sich. Da wir ja demnäxt ein bißchen an Franzinelli-Castle herumbauen werden.


In Paris war im Übrigen das Wetter mehrere Tage lang hochsommerlich heiß. Glücklicherweise hatten wir allerdings vorher nachgekukkt und uns nur Sommerkleider eingepackt. Wenngleich wir zugeben müssen, daß wir unseren Besuch in anderer Hinsicht etwas ungeschickt geplant hatten: Es waren nur sehr wenige Pariser da, denn die hatten ja noch Sommerferien! Trotzdem: Es war wieder herrlich. Und Audreys Spruch gilt immer noch: Paris is always a good idea!

Kommentare:

  1. Oh! Ich war ja noch nie in Paris! Das sollte ich wohl doch mal ändern…, obwohl ihr habt ja nun schon Paule weggeschnappt *lach*…so Klasse, ich hatte hier in Schweden vor fünfundzwanzig Jahren mal einen Kissenbezug mit ihm dadrauf gekauft…hm, wo der wohl hin ist *grübel*…
    Euch eine schöne Woche noch…und vielen Dank für euren Besuch :O)
    Kram,
    Maren

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  2. das war wohl noch zur Zeit des "ancien franc", vor 1958, (oder exorbitant teuer)…aber hübsch sind sie. beste Grüsse zum Wochenende!

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