Sonntag, 26. August 2012

Herbstbekanntschaft



Man kann natürlich zu jeder Jahreszeit irgendwen oder -was kennenlernen, keine Frage. Aber für uns ist der Kürbis eine echte Herbstbekanntschaft. Wenn man bedenkt; Vor einigen Jahren wußte man garnicht, daß man etwas anders mit diesen herrlichen Früchten anfangen kann, als sie an dusteren Abenden ausgehöhlt und mit einer Kerze beleuchtet auf die Treppe zu stellen! Das höxte der Gefühle auf Franzinellis Tafel war derzeit süß-sauer eingelegter Kürbis aus dem Glas in kleinen Würfeln auf dem Kopfsalat. Glücklicherweise hatten unsere Marktfrauen eines Tages Kürbisse aus eigenem Anbau an ihrem Stand. Und da wir auf dem Markt immer den Betrieb aufhalten, weil wir mit den Gemüsedamen ewig und drei Tage über Kochen und Essen palavern und Rezepte austauschen, wanderte irgendwann der erste Kürbis in den Einkaufskorb. Und seitdem haben wir immer welche im Kühlschrank, den ganzen Herbst und Winter hindurch. Man kann soviel aus diesen orangen Knubbeln zaubern: Salat und Gemüse, Püree und Suppe, aus dem Topf oder aus dem Ofen oder vom Grill, und es passen jede Menge anderer Delikatessen dazu, Kokosmilch, Chili, Kräuter, Knoblauch…




… oder auch Rote Bete , ebenfalls lange verkannt…


… oder Möhren und Frühlingszwiebeln…


… und dann findet man die allerlekkersten Kürbisrezepte in zahllosen Kochbüchern! Herrlich ist das.




Unseren ersten kleinen Hokkaido-Kürbis haben wir bereits verkasematuckelt, ungeschält gegrillt, mit frischem Thymian und einem Hauch Ziegenfrischkäse. Können wir nur allerwärmstens empfehlen. Denn die Kürbissaison beginnt gerade. Und dauert dann erfreulicherweise sehr sehr lange…

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