Freitag, 29. Juni 2012

Damals…


… im Jahr Pief besaßen ein paar – inzwischen nicht mehr blutjunge – Franzinellis diverse schöne Gesellschaftsspiele. Ein Merkspiel zum Beispiel, das heute sehr gesucht ist und für das man Phantasiepreise bezahlen muß, wenn man nicht lange und geduldig wartet, bis es einem plötzlich in einem Winkel eines Flohmarkts total günstig in den Schoß fällt. Oder ein Brettspiel, bei dem nicht von Hand gewürfelt wurde, sondern vermittels einer halbrunden durchsichtigen Kunststoffkugel, auf die man drückte, um die Würfelchen zu bewegen. Klingt jetzt ein bißchen albern, aber als Kind findet man sowas selbstredend tollstens. Das Spiel wurde übrigens zu seinen Vätern versammelt, als Onkel Heinz an einem sehr vergnügten Abend sein Glas umstieß und die Würfel in ihrer Plastikkugel in Kölsch ertränkte. Die Flüssigkeit ging nie mehr richtig raus, leider, und damit war das Spiel samt Kunststoffkugel perdu.
Und dann war da noch ein Bilderdomino. Dieses Bilderdomino nämlich:


Mit ganz unglaublich charakteristischen Karten, die man sogar…


… nach Jahrewigkeiten sofort wiedererkennt. Auf irgendeinem Flohmarkt, quasi im Vorbeigehen. Mußte mit, natürlich. Und denken Sie mal an all die Ah!s und Oh!s, als wir es daheim herumzeigten.


Es ist übrigens viel schwieriger zu legen, als man annehmen sollte. Oder jedenfalls waren wir als Kinder deutlich schneller damit fertig als heute.
Wie auch immer.
Wir wissen noch nicht genau, was wir mit dem feinen Teil anstellen werden. Momentan nichts, wahrscheinlich. Hauptsache, wir haben es erstmal…

1 Kommentar:

  1. Oh das "Mensch ärgere dich nicht...." mit dem Plastikdingens in der Mitte hatten wir auch zu Hause! Ich hatte nicht mehr daran gedacht, bis zu diesem Post.
    Wo das blos abgeblieben ist...... :-(
    Manche Dinge vermisst man so lange nicht, bis man wieder von ihnen hört....

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