Donnerstag, 24. Mai 2012

Hasen…



… haben wir furchtbar gern. Also Feldhasen jetzt, nicht Kaninchen oder Stallhasen. Feldhasen sind einfach sehr schöne Tiere mit ihrem melierten Fell und den krallen Augen. In unserer Gegend gibt es zum Glükk noch ziemlich viele von ihnen, und im Frühjahr sieht man oft welche auf den kahlen Feldern, mit Boxkämpfen beschäftigt oder was Hasen eben so treiben. Oder sie sitzen heimlich da und halten sich für unsichtbar, während in Wirklichkeit ihren Riesenohren wie Leuchttürme aus dem halbhohen Winterweizen herausragen.
Wie der Zufall spielt, entdeckte Kristie Franzinelli neulich im Verkaufsraum unseres favourite Spargelhofs im Nachbarort ganz aparte Messerbänkchen aus Porzellan in Hasenform. Sie wurden sofortemang eingesackt. Natürlich sind sie viel zu schade, um bei Tisch mit benutzten Messern verunziert zu werden, aber in unserem unaufgeräumten Haushalt finden sich ja mit Leichtigkeit jede Menge andere geeignete Gegenstände. Zum Beispiel ulkige olle Familienfotos, wie das von Opa in seiner Schofförsmütze. Oder die feinsten Mini-Bögen Washi-Papier aus der Sammlung. Ebenfalls nicht schlecht wären Tischkärtchen, damit demnäxt bei einer Familienfeier Heinz und Elvira gleich wissen, wo sie sitzen.
Wie auch immer.
Die Hasen dürfen jetzt im Küchenbuffet beim blau-weißen Geschirr wohnen. Da laufen sie nicht weg und der Fux kriegt sie nicht.
Für den Fall übrigens, daß Sie in der Nähe sind und Bedarf haben: Hier gibt es nicht nur Hasenmesserbänkchen, sondern ganz vorzüglichen Spargel. Und sonntags kann man eine nette Radtour machen und beim Hof picknicken.


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