Sonntag, 22. April 2012

Es ist jedes Jahr…



… dasselbe: Wir haben soviel Rhabarber im Garten, daß wir nicht wissen, wohin damit. Ausgerechnet Rhabarber, den eine Hälfte der Franzinellis nichtmal gegen Geld essen würde! Und glauben Sie bloß nicht, daß das zauberhafte Gewäx in der Nachbarschaft oder bei den Freunden und Verwandten reißenden Absatz findet – das Gegenteil ist der Fall! Die meisten Leute wenden sich mit Grausen ab, sobald wir hoffnungsvoll mit ein paar Stangen angeschoben kommen.
Aber es hilft ja nix, irgendwie muß das Kraut verzehrt werden. Und weil einem Kompott immer sehr zackig zum Hals heraushängt, haben wir heute mal ein paar kleine Rührkuchen im Glas gebacken. Die haben den Vorteil, daß sie sich einige Tage halten, und sie sind süß genug, um auch Rhabarberhasser davon zu überzeugen, sich einen für die Mittagspause mit zur Arbeit zu nehmen. Außerdem haben wir den Rhabarber mit Äpfeln gemischt, das macht das Ganze noch ein bißchen milder. Selbstredend gehen auch viele andere Früchte: Einfach einen Rührteig herstellen, kleingeschnittenes Obst hinein und in Weck-Gläsern backen.
Viele Rezepte und Anleitungen dazu gibt´s übrigens in diesem handlichen Backbüchlein:

"Kuchen im Glas"
Christa Schmedes
GU Verlag

Weil heute Sonntag ist, ist natürlich auch Sonntagssüß-Tag. Wie die Teilnahme bei der schönen Initiative funktioniert, steht hier. Und was die sonntagssüßen Kollegen und Kolleginnen Lekkeres fabriziert haben, läßt sich an dieser Stelle oder im Blog "mat & mi" von Julie nachlesen!


Kommentare:

  1. An die habe ich mich noch nicht gewagt - scheint aber gar nicht so schwer zu sein?? Lecker!

    Liebe Grüße, Valeska

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  2. Oh...ich mag so gerne Rharbarber... aber leider bin ich in unserem Hause damit allein :( Also lohnt es sich nicht Rharbarberkuchen zu backen... aber im Glas! JA! Das mache ich! Vielleucht gleich morgen, denn ich bin abends zum Geburtstag eingeladen und brauche noch ein Mitbringsel! HA! Danke!
    Neulich habe ich übrigens RharbarberSchorle getrunken. Himmlisch!
    Liebe Grüße Bianca

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  3. SO! Nun habe ich endlich Rharbarber im Haus. Davon mache ich ein paar Kuchen im Glas und Sirup, damit ich Schorle auch Zuhause trinken kann! jammy

    Ich freu mich. Danke, dass ihr mich drauf gebracht habt!
    Gruß
    Bianca

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