Freitag, 2. März 2012

Woran merkt man…



… daß der Winter vorüber ist?

1. Man muß überlegen, was man zum Laufen anzieht oder lieber nicht anzieht.
2. Auf den Felden riecht es durchdringend nach den gammeligen Resten erfrorenen Gründüngers.
3. Überall sitzen Krähen.

Ja, auch das ist der Frühling. Oder wenixtens die ersten Vorboten. Das mit den Krähen ist übrigens wirklich unheimlich. Ehrlich wahr. Die sind überall. Und statt abzustreichen, krächzen sie unheilvoll und unangefochten, während man zwischen ihnen hindurchläuft. Wie in dem einen Film des berühmten Regisseurs mit der der großen Unterlippe. Sie wissen schon, der, wo die Frau in der Telefonzelle von Schwärmen von…
Wie auch immer.
Unser heutiger Lauf war trotzdem sehr schön. Also, trotz der Krähen. Denn es war zwar ein ganz diesiger, farbloser Tag, aber über allem konnte man die Sonne ahnen. Man mußte nicht mit klappernden Zähnen den Bahnberg hinaufstürmen, um einigermaßen warm zu werden. Die Lerchen sangen. Und in einem braunen und verdorrten Gestrüpp leuchtete uns schon von weitem ein lila Fleck entgegen: ein dikkes Büschel Krokusse.
Näxte Woche soll es ja erstmal wieder etwas kälter werden. Aber der Frühling kommt, ganz sicher! Haben Sie ein schönes Wochenende!

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