Freitag, 30. September 2011

Wenn es Nacht wird…


… in Paris, kann man solche Bilder sehen:



Ein bißchen kitschig…


… und klischeehaft…




… trotzdem herrlich, vor allem spät auf dem Pont Neuf, ganz allein, mit einer Flasche Wein. Naja, fast ganz allein. Abgesehen von ungefähr 17.598 anderen. Aber das tut nichts zur Sache. Es war ganz einfach wundervoll…

Donnerstag, 29. September 2011

Mein Moment…


… ist heute das Thema der wöchentlichen Foto-Challenge "Beauty is where you find it" bei Frau Pimpi. Und ein schönes Thema auch!
Denn heute hatten wir einen ganzen Haufen lästiger Pflichten, die jedenfalls zuerst abgehandelt werden mußten, bevor er endlich kommen durfte, der Moment:


Ein Täßchen Tee und ein Schoko-Riegel, gemütlich am Tisch verzehrt, einen schönen Restnachmittag und ein feines Abendessen vor Augen und, ja, auch bereits ein sehr langes Wochenende, auf das wir uns schon eine ganze Weile freuen.
Wir hoffen, Sie hatten heute ebenfalls Ihren Moment, ganz für Sie allein. Und falls Ihnen bisher die Zeit gefehlt hat: Der Tag ist ja noch jung!
Wir schauen uns jetzt jedenfalls mal bei Frau Pimpi das Board an, das ist inzwischen mit vielen tollen Fotos bestückt!

Montag, 26. September 2011

Wandern in der Eifel…


… ist einfach herrlich an einem Altweibersonntag wie der, den wir gestern hatten! Zumal wir verschämt zugeben müssen, daß unsere Wanderschuhe bereits ziemlich eingestaubt waren. Aber es gab in diesem Sommer nicht allzuviele schöne Tage, das muß als Ausrede reichen!
Das obligatorischen Bratei-Brot war natürlich mit dabei, sorgsam verpackt…


… und dann ab zur Olef-Talsperre in Hellenthal. Von unten betrachtet, hat so eine Sperrmauer schon etwas unheimliches, finden Sie nicht? Auch wenn der Himmel darüber leuchtend blau ist, denkt man doch mit leichtem Unbehagen an die viele Flüssigkeit auf der Rückseite…


… und auch von oben ist die Aussicht ziemlich beeindruckend…


… zwischendurch öffneten sich kleine Durchblicke aufs Wasser…


… schließlich ein gemütlicher Platz an einem Wehr, an dem die Bratei-Brote ausgepackt wurden…


… auf dem Rückweg eine Auswahl an Pilzen: ein Nestchen Kartoffelboviste, ein Täubling und sogar ein kleiner Fliegenpilz fanden sich am Wegrand. Womöglich verpaßten wir eine ganze Ladung Steinpilze, die sich ja gern in der Nähe des giftigen roten Kollegen ansiedeln, aber wir gingen nicht nachkukken…


… sondern gondelten nach einem letzten Blick ins himmlische Blau nach Hause zum Sonntagssüß, das genau den richtigen Abschluß bildete!


Mit etwas Glück wird das kommende Wochenende eben so schön wie das vergangene. Dann ziehen wir jedenfalls nochmal los…


Sonntag, 25. September 2011

Unser Sonntagssüß…


… durften wir heute als krönenden Abschluß eines herrlichen Wandertags in der Eifel verzehren. Und wir fanden, daß wir es uns verdient hatten!
Gute Äpfel finden sich ja zur Zeit an jeder Straßenecke, und sie sind noch ganz knackig und frisch. Zum Backen wie gemacht. Und weil wir den sensationell schönen Sonntag im Freien auskosten wollten, wurde unser Apfelkuchen schon gestern gebacken: Im Kasten, aus einem einfachen Rührteig, mit gewürfelten Äpfeln und gehackten Mandeln. Nach dem Backen ein Guß aus Puderzucker und Zitronensaft obendrauf. Hält sich ein paar Tage…


… oder würde sich halten, wenn wir nicht immer so gierig wären. Die Initiative Sonntagssüß sammelt ihre Beiträge übrigens heute im Blog von Nina. Wir werden jetzt mal kukken, wie das mit Köstlichkeiten gefüllte Board aussieht!

Und außerdem:

Damit Sie nicht glauben, wir wären komplett dem Dolce Vita erlegen: Sind wir nicht! Wir werkeln immer, wenn auch manchmal im Geheimen! Passend zur Jahreszeit und zum Kuchen haben wir einen neuen Küchensack:


Den gibt´s natürlich hier!

Samstag, 24. September 2011

Manger à Paris…


… ist bei Franzinellis natürlich ein sehr wichtiges Thema, wie könnte es anders sein! An einem Tag ein kleines Mittagessen in einer sehr geliebten Brasserie…


… an einem anderen nach einem Rundgang über den Wochenmarkt…


… ein Picknick am Seine-Ufer…


… und abends Meeresfrüchte satt, wobei die Auswahl immer schwerfällt…


… genau wie beim Nachtisch: lieber ein Vacherin…


… oder Tartelettes mit Himbeeren? Aber man kann ja verschiedenes wählen und sich gegenseitig probieren lassen!


Heuer waren wir übrigens zum allerersten Mal bei "Berthillon" auf der Île Saint-Louis, das wir bis dahin nur vom Hörensagen kannten. Ja, die angebotenen Sorten sind wirklich märchenhaft. Und ja, das Eis ist wirklich ganz unglaublich lekker!

Freitag, 23. September 2011

Notre Journal de Voyage…


… wollen Sie mal sehen? Nachdem wir neulich Postkarten-Notizbücher in den Shop gestellt hatten – wie dieses hier zum Beispiel – fiel uns auf, daß wir selbst noch nie ein Journal geschrieben haben. Nirgendwo. Blöde eigentlich. Also haben wir uns gleich eines für die Paris-Reise angefertigt…


… und Kristie Franzinelli schleppte es die ganze Zeit tapfer in seiner Tasche herum…


… für alle unsere kleinen Zeichnungen, Fahrkarten, Eintrittsbons, Speisekarten, Minifahrpläne und was wir sonst unterwegs aufgelesen haben…


… und wir haben jeden Tag hineingeschrieben, im Zug, im Café, im Restaurant, auf einer Parkbank, im Museum – schließlich gab es ständig etwas zu vermerken…


… und als wir einmal angefangen hatten, konnten wir garnicht wieder aufhören! Zum Glück lassen sich noch Seiten ergänzen, denn wieder daheim, kamen uns noch allerlei Dinge in den Sinn, die verewigt oder verschönert werden mußten. Und Fotos natürlich – die auserwähltesten heften und kleben wir jetzt nach und nach ein. Es ist herrlich, wirklich. Wieso wir nie zuvor auf eine solch wunderbare Idee gekommen sind, ist uns inzwischen selber schleierhaft.
Beim näxten Mal werden wir vielleicht gleich eine Mini-Kreativ-Box mitnehmen, mit Klebestift, Tapes, Schere, Klammern und einigen schönen Stiften und Stempeln. Dann können wir wirklich jede kleine Pause nutzen, unsere Erinnerungen angemessen festzuhalten. Bis dahin dauert es jetzt leider eine Weile. Aber unser zurzeitiges Journal ist ja auch noch nicht ganz fertig…

Mittwoch, 21. September 2011

Les Animaux Sauvages de Paris No. 2…


… und der Mensch ist viel enger mit dem Pottwal verwandt als gedacht…


… wie ein paar Franzinellis am Eingang zur Großen Galerie des Naturhistorischen Museums erkennen mußten!


Und drinnen sind alle versammelt, Fische…


…Insekten…


… Säugetiere…


… nach einem Blick zurück über die Schulter…


… auf dem Weg in die Arche Noah, oder wenixtens sieht es von hoch oben so aus!


Aber dann hatten wir endgültig genug von ausgestopften Tieren und gingen lieber nach draußen in den zauberhaften und sonnenbeschienenen Jardin des Plantes!


36, rue Geoffroy Saint Hilaire, 75005 Paris


Dienstag, 20. September 2011

Les Animaux Sauvages de Paris…


… an einem dämmrigen und geheimnisvollen Ort, den man erstmal finden muß…


… Affen aller Art…


… Wölfe…


… und Löwen…



… in der stillen Seitenhalle der Espèce Menacèes, Espèce Disparues der Grande Galerie de l´Evolution im Naturhistorischen Museum.
Hier wohnen, sensationell präpariert, die ausgestorbenen oder gefährdeten Tierarten des Planeten in großen Vitrinen, woselbst man sie in Frieden und Abgeschiedenheit betrachten kann.
Aber auch der Rest des Museums ist nicht unschick, wirklich…

Sonntag, 18. September 2011

Revenu de Paris…


… aber quasi erst mit einem Bein. Oder den halben Gedanken, wie Sie wollen. Aber natürlich haben wir unterwegs vorgesorgt und Ausschau gehalten nach einem passenden Sonntagssüß für heute: zum Beispiel wundervolle Meringues, die es in der Seine-Stadt überall zu kaufen gibt. Die bringen wir jetzt noch schnell bei der Initiative unter, die heute von Julie auf ihrem Blog mat & mi betreut wird.


Und dann ist Auspacken und Wäschewaschen angesagt, bevor wir uns in Ruhe mit dem Betrachten unserer Reisefotos und dem Vervollständigen des Reisetagebuchs beschäftigen dürfen…

Freitag, 16. September 2011

Gespenster…


… gibt es doch!
So heißt ein Buch für Leseanfänger, das wir dieser Tage beim Herumstöbern in der Buchhandlung entdeckten. Wir sackten es sofort ein, für Mucki Franzinellis kleine Bibliothek.


Die Geschichte vom mißgelaunten Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram, der seine Schreibblockade in einer baufälligen viktorianischen Villa zu überwinden versucht und dabei die Bekanntschaft zweier ungewöhnlicher Mitbewohner machen muß, wird in Form von Briefen und Zeitungsartikeln erzählt…



… und von allerlei Illustrationen begleitet. Unterhaltsam und nett, allerdings kein bißchen unheimlich. Sehr geeignet jedenfalls für Leser im ersten und zweiten Schuljahr, denn es gibt keine hundert dichtbedruckten Seiten, deren Anblick gleich jegliche Motivation zum Lesen im Keim ersticken.



"Friedhofstr. 43 - Gespenster gibt es doch!"
Kate Klise, A. Sarah Klise
Gerstenberg
ISBN 978-3-8369-5321-4
EUR 12,95


Bei uns hat ja vorige Woche die Schule wieder angefangen. Auch Mucki Franzinelli mußte wieder hin, nach sechs langen und seligen Wochen auf einem Bauernhof in Niederösterreich, in der Reitschule und am hochsommerlichen Gardasee. Alles nacheinander. Ungefähr am dritten Schultag fühlten wir uns bemüßigt, uns mal nach dem Ernst des Lebens zu erkundigen, und was bekamen wir zu hören: "In der Schule ist es wieder sehr, sehr schön!". Uns fiel wirklich die Kinnlade herunter, schließlich ist Mucki noch nichtmal acht! Aber wir sagten nix. Wer weiß, wie lange der erste Schmelz der Begeisterung anhält!

Donnerstag, 15. September 2011

Catch a Flare…


…lautet das Motto bei Frau Pimpi in dieser Woche: Fang die Sonne ein! Und das sollte man tun, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, nach diesem Sommer, in dem wir sie viel zu selten sehen durften!
Zufällig traf es sich, daß wir neulich Abend nach Hause kamen und auf der Anrichte eine kleine Schüssel späte Erdbeeren vorfanden. Pap Franzinelli hatte sie nach dem Rasenmähen bei einer seiner Gartendamen geschenkt bekommen, und die Mutter hatte sie bereits gewaschen, fertig zum Verzehr nach dem Abendbrot. Und da standen sie in ihrem Schüsselchen, rot und reif, in einem Strahl Abendsonne, der durch das Küchenfenster hereinfiel. Passend, oder?


Die Foto-Challenge finden Sie wie jeden Donnerstag im Blog von Luzia Pimpinella. Wir sind schon sehr gespannt auf das Board!

Mittwoch, 14. September 2011

Ein tussendoortje…


… müssen wir manchmal haben und können nicht widerstehen, besonders dann nicht, wenn das Teilchen frisch aus dem Ofen kommt, wie die Sauerteigstangen, die wir auf Vorrat gebacken haben…


– und von denen immer eine Tüte voll in der Eistruhe liegt. Sind im Ofen schnell gewärmt und einfach lekker mit etwas Salzbutter drauf…


Den Roggensauerteig haben wir übrigens mit einer Tasse grüner Weintrauben, zwei Tassen Roggenvollkornmehl und zwei Tassen warmem Wasser angesetzt. Zwei Tage unter Frischhaltefolie stehenlassen. War an sich ein interessanter Versuch, aber beim näxten Mal nehmen wir lieber wieder einen Würfel Hefe anstelle der Früchte. Schmeckt kräftiger und schäumt noch mehr!


Dienstag, 13. September 2011

Würfelglück…


… gibt´s jetzt ganz neu bei Franzinellis: Mit unseren hölzernen Kollegen im schäbigen Chic. Ganze sechs Zentimeter hoch und breit sind die Drei jeweils und bezogen mit handgemachtem Papier aus der Franzinelli-Werkstatt. Wenn Sie wollten, könnten Sie mit den kleinen Riesen natürlich auch spielen, aber wir finden, das Set sieht superschick aus auf einem Tischchen oder einem Sims oder einer Fensterbank, zusammen mit anderem Schnikkes & Nippes.


Die Würfel finden Sie ab sofort hier.
Die Würfel finden Sie ab sofort hier!

Sonntag, 11. September 2011

Reihenweckchen…


… haben Franzinellis zum heutigen Sonntagssüß ernannt. Falls Sie nicht aus dem Rheinland stammen: Reihenweckchen sind bei uns das, was bei Ihnen vielleicht "Milchbrötchen" heißt. Das ist ja regional sehr verschieden, wie bei den Semmeln. Und ein Weckchen ist wieder etwas anderes als ein Weck, das können Sie hier nachlesen, wenn Sie möchten. Jedenfalls, wir haben heute sehr ausgiebig und spät gefrühstückt, und da wir auch noch ein ziemlich feudales Sonntagsabendessen vor uns haben, verzichten wir ausnahmsweise auf richtigen Kuchen. Stattdessen gab es als süßen Abschluß zum Frühstück Reihenweckchen frisch aus dem Ofen…


… mit einem Klacks Butter und der göttlichen Marmelade aus schwarzen Pfirsichen, mit deren Herstellung Mutter Franzinelli neulich einen mühevollen Nachmittag zugebracht hat. Wirklich perfekt für obendrauf wäre frühherbstliches Prummetütt – oder Pflaumenmus auf gut Hochdeutsch –, aber das muß jetzt noch eine Woche warten.


Wie der Zufall es will, ist bei Katrin von lingonsmak, diese Woche Herrin der Torten bei der Initiative Sonntagssüß, auch das rheinische Thema vertreten. Met Appel- und Prummetaat. Jon Se ens lore… ähhh… gehen Sie mal eben kukken, wollten wir sagen!

Donnerstag, 8. September 2011

Mellow Yellow…



… lautet das Thema der dieswöchigen Foto-Challenge bei Frau Pimpi. Zum Glück findet die wieder statt, denn wir haben sie während der Sommerpause sehr vermißt! Und das Thema ist so passend, in jeder Hinsicht! Zum einen ist es draußen derart herbstlich und düster, daß man jeden Sonnenstrahl dankbar empfängt, selbst den virtuellen! Und dann fahren wir ja auch noch weg – schon gut, wir wissen, wir erwähnten es bereits ungefähr eine Million Mal – und was leuchtet uns an? Gelb wie die Sonne? Der gute alte Langenscheidt! Ein bißchen Zeit bleibt noch, den Vokabelschatz etwas zu erfrischen!