Freitag, 11. November 2011

Vergänglich die Zwote



"Vergänglich" war ja gestern. Also auf dem Blog von Frau Pimpi mit ihrer wöchentlichen Foto-Aktion. Und wir hatten kein aktuelles Foto – warum nicht, können Sie hier lesen. Nachher sind wir dann aber auf unserem ziemlich vergangenen Hof herumgestolpert und haben die Hortensienblüten abgeschnitten. Und wir mußten feststellen: Jemand sollte mal Hortensienblüten in die Synonymliste für "vergänglich" aufnehmen. Oder auch für "morbide". Es gibt nix besseres, ehrlich. Nix, das wehmütiger, romantischer, sterblicher, herbstlicher, blasser aussieht als die Hortenienblüten vom letzten Sommer.
Das Schöne ist, einmal abgeschnitten bleiben sie so. Man stellt sie einfach in ein Gefäß ohne Wasser und hat lange Zeit Freude daran. Als Anhänger des morbiden Charmes jedenfalls. Was wir ja sind. Und da wir niemals etwas wegwerfen, haben wir haufenweise olle Utensilien, die sich großartig zum Kombinieren eignen. Zum Beispiel eine Keramik-Amphore aus unserer geschmacksverirrten Phase. Die war ursprünglich dunkeltürkis mit etwas Gold, was uns aber zackig nicht mehr gefiel und sie wurde creme mit Krakelee. Ist auch längst outer als out, allerdings immer noch perfekt für Hortensienblüten. Die stehen übrigens jetzt bei uns im Flur auf dem Kabinett. Und dürfen da bleiben bis zum ersten Advent…


1 Kommentar:

  1. ....sehr schööön!!! *♥lichfröhlicheWEknuddelgrüßchendazustell*

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