Sonntag, 13. November 2011

D´r Hillije Zintermäätes…



… oder auch auf Hochdeutsch: der Heilige St. Martin, der hatte ja am vergangenen Freitag Namenstag. Und bei uns im Rheinland gibt es an diesem Tag traditionell abends einen Martinsszug. Im Anschluß ziehen die Puuten dann mit ihren Laternen von Tür zu Tür, singen Martinslieder und bekommen dafür kleine Süßigkeiten in ihre Tüten gesteckt. Sehr schön eigentlich. Mucki Franzinelli war natürlich auch mit Mutter Franzinelli unterwegs, mit einer gigantischen selbstgemachten Laterne aus einer bemalten Reispapierlampe. Und was bekommen alle an Martin? Weckmann natürlich! Dieser Kollege heißt anderswo Stutenkerl oder wie auch immer und es gibt ihn zu Nikolaus, bei uns aber ist er DAS Gebäck zum Martinstag. Jede Bäckerei verkauft ihn und nicht nur am Tag selbst, sondern meist die ganze Woche hindurch. Und weil unser Bäcker sehr lekkere Weckmänner in allen Größen anbietet, haben wir heute welche zum Sonntagssüß erklärt. Denn ein Weckmann schmeckt wundervoll mit Butter und Marmelade. Oder mit Butter und Rübenkraut. Oder mit Butter und Honig. Oder nur mit Butter. Oder ohne alles.
Morgen sind die Weckmänner übrigens wieder aus den Bäckereien verschwunden. Deshalb haben wir unsere heute besonders genossen. Und bei Kathrin von lingonsmak in der Sontagssüß-Abteilung eingestellt. Da sollten Sie mal kukken kommen!

Kommentare:

  1. hach weckmänner, die zeigen mir immer, dass man jetzt auch an Weihnachten denken darf ;) als ich klein war, lebten wir in Göttingen. Da gab es auch den Brauch mit dem Süßigkeitensammeln an Sankt Martin. Als wir dann später nach Hessen umzogen, war die Nachbarschaft dort ganz verdutzt, als ich an Sankt Martin mit dem Sammelkörbchen klingelte ;) leider hat sich das Süßigkeitensammeln hier nur auf Halloween beschränkt... habt einen guten Start in die Woche!

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  2. Oh, ein Stutenkerl…ach, und mit Pfeife…die hab' ich als Kind schon gesammelt…jahr für Jahr ;o)…aber bei uns Bremern gibt es den Stutenkerl zu Nikolaus :O)
    Schöne Woche euch!
    Liefs,
    Maren

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