Dienstag, 14. Juni 2011

Dieser Tage waren wir…


… Bücher kaufen. Das muß alle paar Wochen sein, damit immer eine Auswahl da ist, wenngleich wir dazu neigen, unsere jeweilige Lieblingslektüre quasi auswendig zu lernen, da wir sie regelmäßig erneut aus dem Regal holen.
Davon abgesehen sind Franzinellis, was Lesen anbetrifft, so verschieden wie Feuer, Wasser, Luft und Erde: Es gibt welche, die haben selbst bei einer kurzen Bahnfahrt ein Buch dabei, andere lesen nur am Wochenende, ein Teil der Frauen liebt historische Romane, ein anderer amerikanische Familiengeschichten, Meiki Franzinelli schätzt Fantasy und Kristie Franzinelli teilt mit Marcello Franzinelli eine Vorliebe für Hörbücher. Schulkind Mucki Franzinelli steckt gerade zum ersten Mal die Nase in "Die Drei ???". Mutter Franzinelli läßt sich alles rüberreichen, was ausgelesen wurde, um es anschließend in der Luft zu zerreißen, jedenfalls meistens. Unsere einzige Gemeinsamkeit besteht darin, daß wir schlecht wieder aufhören können, wenn wir einmal mit einem Buch angefangen haben, das uns gefällt. Pap Franzinelli liest übrigens weiter nichts als das Börsenmagazin und die Tageszeitung. Aber ein schwarzes Schaf gibt es ja in jeder Familie.


"Die Radleys" von Matt Haig: Ein Vampirroman, der nix gemeinsam hat mit den zur Zeit so beliebten Vertretern dieses Genre. Die Katastrophe nimmt sozusagen auf Seite Zwei ihren Lauf, und die Geschehnisse sind gleichzeitig tragisch und alltäglich, dargeboten mit reichlich drögem Humor. Und der Böseste von allen ist natürlich auch hier der Attraktivste, das gehört sich einfach so bei Draculas Nachfahren. Verschiedene Franzinellis stehen bereits ungeduldig Schlange für dieses Buch, doch nicht nur deshalb wird es vom zurzeitigen Besitzer sehr zackig ausgelesen werden…

Verlag Kiepenheuer & Witsch
ISBN 978-3-462-04233-7


1 Kommentar:

  1. Liebe Franzis,
    ich schließe mich Mucki an, denn ich stehe mehr auf Krimis :-)
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

    AntwortenLöschen