Samstag, 31. Dezember 2011

Am letzten Abend des alten Jahres…


… machen Franzinellis lekker gemütlich. Ein dikker Hefezopf zum Neujahrsfrühstück kam bereits aus dem Backofen heraus…


… und eine Lammschulter hinein. Die gibt es nachher, mit Spinat und Rote-Bete-Gemüse und – wie könnte es anders sein? – einer Flasche Rotwein dazu. Oder zwei oder mehr natürlich. Und dann warten wir im Salöngchen behaglich auf Mitternacht, kukken einen Film und lesen die Bücher, die wir zu Weihnachten bekommen haben, und all die Zeitungen, die liegengeblieben sind. Wir sind übrigens nicht allein so spießig, falls Sie das gemeint haben sollten: Ganz oft bekamen wir auf die Frage, wie denn Silvester gefeiert würde, die Antwort: "Zuerst gut essen und dann gemütlich machen!". So ist das. Die meisten haben sich offensichtlich in der Vorweihnachtszeit ausreichend abgearbeitet und brauchen zum Jahreswexel einen besinnlichen Moment…


Wie auch immer Sie feiern: Haben Sie einen schönen Silvesterabend und kommen Sie gut nach 2012!

Samstag, 24. Dezember 2011

Der Tannenbaum…



… ist fertig geschmückt, die Weinflaschen sind geöffnet und im Backofen schmort ein Braten. Im Salöngchen sind alle Kerzen aufgesteckt und ein frisch hingelegter Pomander duftet nach Zimt und jetzt warten wir…


… auf eine kleine Bescherung und ein schönes, ausgedehntes Abendessen. Vielleicht…


… essen wir noch ein Stückchen Stollen, um die Zeit zu vertreiben…

Wir wünschen Ihnen einen wundervollen Heiligen Abend und feine Tage im Kreis Ihrer Lieben! Wir hoffen, alle, die Ihnen wichtig sind, können mit Ihnen das Fest verbringen! Essen Sie etwas Schönes und genießen Sie das Zusammensein!
Frohe Weihnachten!

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtsmarktbesuche…



… sind eigentlich nix für Franzinellis. Jahrelang trotteten ein paar von uns an irgendeinem Adventswochenende mit zu einem gigantischen Markt im Ruhrgebiet – nur aus alter Verbundenheit zu unseren dort wohnenden Freunden und weil die Puuten sonst enttäuscht gewesen wären –, aber meist hatten wir nicht die rechten Bökke: viel zu kalt, viel zu voll, viel zuviele Buden mit viel zuviel immer demselben Schnikkes. "Können wir nicht einfach einen Sonntagnachmittag stillsitzen, Lebkuchen essen und Tee trinken?" dachten wir manches Mal, doch gesagt haben wir natürlich nichts. Abgesagt auch auch nicht.
Dieses Jahr fand das Ritual nicht statt, weil wirklich überhaupt keiner Zeit hatte. Sogar die Puuten mußten ins Musical oder sonstwohin. Und was machten Franzinellis? Gingen auf den Weihnachtsmarkt. In Köln allerdings, wo die ganzen Märkte inzwischen wieder richtig schön gestaltet sind. Und viele gibt´s: Auf dem Alter Markt, am Neumarkt, auf dem Roncalliplatz, am Schoko-Museum. Wir gingen natürlich nicht am Wochenende, sondern an einem Abend mitten in der Woche. Und danach auf ein Schnitzel und ein Bier. Sehr schön war das und hat uns richtig gut gefallen, selbst so knapp vor Weihnachten und mit wenig Freizeit. Gehen Sie nochmal mit ein Ründchen, heute ist der letzte Tag…






Donnerstag, 22. Dezember 2011

Immer auf den letzten Drükker…



… werden einige Franzinellis jedes Jahr mit Einkaufen und Einpakken fertig. Jedes Jahr. Obwohl wir uns ständig wieder vornehmen, näxtes Mal früher nach Schnikkes & Nippes Ausschau zu halten. Auch im August das eine oder andere Kleinteil als Geschenklein einzusakken, wenn es uns zufällig über den Weg läuft. Nicht erst nach dem vierten Advent über die Gestaltung von Weihnachtskarten und Anhängern nachzudenken. Es funktioniert einfach nicht. Plus ça change, sozusagen.
Vielleicht liegt´s daran, daß wir vor Dezember nichtmal an Weihnachten denken. Oder wenn, dann jedenfalls nicht in der entsprechenden Stimmung. Aber weil wir uns bereits an diesen Zustand gewöhnt haben, geht trotzdem alles einigermaßen gemütlich vonstatten. Irgendwie hatten wir doch plötzlich einen Berg kleiner Gaben für jeden & alle beisammen, zwischendurch wurde etwas Geschenkpapier gestempelt und sogar eingepackt und dekoriert. Und dann konnten wir nicht widerstehen und mußten uns noch schnell einen kombinierten Weihnachtskarten-Anhänger aus ollen Postkartenmotiven zusammenklamüsern. Jetzt dürfen wir im Prinzip die Füße hochlegen. Oder die Vorspeise für Heiligabend vorbereiten. Und morgen wird der Tannenbaum geschmückt. Aber morgen ist ja mal noch ein Weilchen hin…

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Adventliebe…



… schöner Ausdruck, oder? Und Franzinellis lieben ihren Advent, jedes Jahr, wegen der Gemütlichkeit, der Kerzen, der Lebkuchen, der besonders guten, weihnachtlichen Düfte – also wegen all der Klischees, von denen man hin und wieder denkt, man müßte sich mal trennen und etwas Neues, noch nie Dagewesenes probieren… Tun wir nicht. Kriegen wir nicht hin.
Stattdessen zünden wir schon am Nachmittag ein paar Lichter an und schreiben ein paar warme Worte an Frau Pimpinella, deren Motto auf ihrem Blog zur Foto-Challenge "Beauty is where you find it" heute eben die oben erwähnte Adventliebe ist: Ganz lieben Dank, Nic, daß Du Dir Woche für Woche soviele Gedanken machst, um neue und spannende Themen zu finden, zu denen wir dann bei Dir Fotos posten dürfen. Wir machen immer wieder gerne mit. Wir haben schon jede Menge toller Aufnahmen bei Dir gefunden und nette Bloggerinnen kennengelernt. Das ist einfach herrlich. Wir hoffen, Du hast mit den Deinen eine feine Adventszeit. Und es wäre wunderbar, wenn die Challenge auch im näxten Jahr wieder stattfindet. Franzinellis sind garantiert so oft wie möglich dabei.
Jetzt werden wir mal die Dose mit einfachen Lebkuchen holen und unsere Nasen hineinstecken. Und ein paar Stücke essen auch, natürlich…


Sonntag, 11. Dezember 2011

Einfache Lebkuchen…


… heißt ein Rezept, das wir im letzten Jahr mal von einer netten Bekannten bekamen, quasi fünf vor Bescherung auf den letzten Drükker. Wir haben es trotzdem noch ausprobiert, weil es wirklich einfach nachzubakken ist und man eigentlich nie genug Weihnachtsplätzchenrezepte haben kann. Davon abgesehen sind diese Lebkuchen zum sofortigen Einsatz gedacht und müssen nicht erst wochenlang in ihrer Dose im Keller darauf warten, daß sich ihre Aromen entfalten.
Natürlich gibt es sie bei uns auch in diesem Jahr wieder, diesmal rechtzeitig zum 3. Advent und zum Nachmittagstee, den wir nun ausgiebig genießen werden.
Bei Juli von "mat & mi" werden heute die sonntagssüßen Rezepte gesammelt. Wir sind auch wieder gerne dabei und wünschen einen schönen Adventssonntag!

Einfache Lebkuchen

350 gr Mehl
300 Zucker
100 gr ungeschälte gemahlene Mandeln
3 Tl Lebkuchengewürz
1 Tl gemahlene Nelken
1 Prise Vanilleextrakt
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch
150 gr flüssige Butter
2 El Honig
4 Eier
1 Prise Salz
Die trockenen Zutaten mischen.
Die Eier leicht verschlagen und mit Milch, Butter und Honig mischen. Unter die trockenen Zutaten rühren.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad 20 Minuten backen.
Den Lebkuchen nach Wahl mit Glasur oder Schokolade bestreichen und noch warm in Stücke schneiden.
Frisch verzehren.

Samstag, 10. Dezember 2011

Vielleicht kennen Sie das…


… ja auch? Als Kind hatten Sie ein Buch (oder mehrere), das Ihnen besonders gefiel. Wegen der schönen Geschichte oder der Bilder oder was auch immer. Es war nicht unbedingt ein sehr lehrreiches oder pädagogisch wertvolles Buch (so etwas gefiel und gefällt ja oft den Erwaxenen mehr als den Kindern), aber es hatte etwas, das Sie immer wieder zum Blättern animierte.Und irgendwann war das Buch weg (wie viele andere Dinge aus dem Kinderzimmer), weil zerlesen oder nicht mehr altersgemäß oder sonstwas. Möglicherweise haben Sie es garnicht vermißt.
Bis auf einmal. Da sehen Sie dieses Buch urplötzlich und völlig unerwartet irgendwo: beim Stöbern im Online-Auktionshaus zum Beispiel. Oder auf dem Tisch mit Billo-Repliken aus dem Jahr Pief in der Buchhandlung. Und gleich ist alles wieder präsent: die Bilder, die Geschichte, alles.
Einem nicht mehr ganz jungen Franzinelli erging es inzwischen mehrmals so mit verschiedenen Kinderbüchern aus der länger vergangenen Zeit seiner Jugend, auch mit diesem: "Um die Weihnachtszeit", ein Bilderbuch mit Papp-Umschlag vom Pestalozzi-Verlag. Vielbeschäftige Engel mit dikken Kinderbeinchen, die Himmelswerkstätten und -backstuben, ein gütiger Petrus, der alles überwacht – wundervoll. Fragen Sie unseren Franzinelli, was ihn einst an diesem Buch besonders faszinierte, und er wird antworten: "Die Idylle, das Behagliche und das Regalfach mit den Spielsachen."
So geht das.
Selbstverständlich gehört "Um die Weihnachtszeit" auch zu den Büchern, die die Adventszeit im Salöngchen verbringen und wieder und wieder betrachtet werden. Und vielleicht besitzen Sie auch solch ein liebes Schätzelein und wissen, was wir meinen!





"Um die Weihnachtszeit"
Cilli Schmidt-Teichmann, L. Habicher
Pestalozzi-Verlag 1960
manchmal noch irgendwo antiquarisch zu finden

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Weiß…



… ist es ja zur Zeit draußen nicht, wenixtens nicht bei uns. Und um ehrlich zu sein: Obwohl wir durchaus zu den Romantikern gehören, die zu Weihnachten gern mal in eine verschneite Winterwelt schauen – aus dem warmen und von Kerzen erhellten Salöngchen zum Beispiel –, können wir auf eine Wiederholung des letzten Jahres in dieser Hinsicht gern verzichten.
Bei Frau Pimpi und ihrer Foto-Challenge "Beauty is where you find it" sind wir aber sofort dabei: Zwar lautet das heutige Thema "Weiß", doch Fotos kukken ist ja total ungefährlich. Ausgleiten auf vereisten Schneeflächen unmöglich.
Praktischerweise hat Mutter Franzinelli zu Nikolaus einen schönen Helleborus niger, vulgo Schneerose, mitgebracht. Das Pflänzchen entfaltet zur Zeit eine Menge herrlicher Blüten, weiß wie sonstwas. Die haben wir für die Challenge gleich abgelichtet. Schneerosen sind übrigens in Teilen furchtbar giftig. Glaubt man gar nicht, oder? Und weshalb das "niger" weiß man jetzt auch wieder nicht. Werden wir nachschlagen müssen. Aber zuerst wollen wir unserer romantischen Ader nachgeben und bei Frau Pimpi Schneebilder anschauen. Kommen Sie doch auch!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Zimtsterne…




… gehören bei Franzinellis zu Weihnachten wie der Tannenbaum. Zimsterne müssen jedenfalls sein, da kann kommen, was will, und eher lassen wir ein anderes Gebäck sausen.
Wenn die bloß nicht soviel Arbeit machten!
Dieser Tage standen wir mal wieder muffig an der Anrichte, den Aquarellpinsel in der Hand, und bemalten die Sterne mit gezuckertem Eischnee. Kein Witz jetzt. So geht nämlich unsere Rezept: Erst knetet man den Teig zusammen und sticht die Sterne aus. Die legt man auf ein vorbereitetes Backblech und bestreicht dann einen nach dem anderen mit Eischnee. Eine Tätigkeit für stille Wahnsinnige, ehrlich. Besonders bei einer Menge von, sagen wir, fünfzig Stück.
Trotzdem: Wir haben es auch dieses Jahr getan.
Und heute, am 2. Advent, werden wir die Zimsternedose aus dem Keller holen und eine Kostprobe nehmen. Denn die Sternchen sind jetzt ein paar Tage alt, und ihre Aromen durften sich schon ein bißchen entfalten.
Die "Initiative Sonntagssüß" ist natürlich auch heute wieder aktiv, und zwar auf dem Blog von Katrin von lingonsmak. Wir gehen jetzt mal hin, mit unseren Zimtsternen, und kukken, was es sonst gibt an weihnachtlichen Lekkereien…

Samstag, 3. Dezember 2011

Und es begab sich…


… aber zu der Zeit, daß ein Gebot von Kaiser Augustus ausging…", so lautet der Beginn der Weihnachtsgeschichte im Lukas-Evangelium. Und ebenso der Titel eines wundervollen Büchleins, das zwei Franzinellis mal vor Jahr und Tag von einer sehr lieben alten Freundin geschenkt bekamen: "Und es begab sich, Inwendige Geschichten" vom österreichischen Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl. Sehr schön und idyllisch sind diese kleinen Erzählungen um die Heilige Familie im Stall von Bethlehem: Vom Floh, der das Kind zum Lachen bringt, vom schlechtgelaunten Esel, dem Hirtenkind mit dem Püppchen, von Engeln, die nur aus Köpfen und Flügeln bestehen…


Fein zum Vorlesen, wenn die Adventskerzen angezündet werden, ein paar Lebkuchen dazu…


… oder am Heiligen Abend in der spannenden Stunde vor der Bescherung!


Unsere wärmste Empfehlung zum 2. Advent. Genießen Sie einige schöne Stunden!

Karl Heinrich Waggerl
"Und es begab sich, Inwendige Geschichten"
Otto Müller Verlag Salzburg

Freitag, 2. Dezember 2011

Weihnachtlichen Schnikkes…


… haben wir reichlich. Ganze Kisten voll im Keller, wissen Sie ja. Und daß wir uns dieses Jahr noch nix dazu gekauft haben, liegt einfach daran, daß wir seit längerer Zeit nicht auf dem Flohmarkt waren. Ansonsten… aber lassen wir das jetzt.
Gestern beim wöchentlichen Großeinkauf fiel Mutter Franzinelli ein, daß sie etwas aus der Papeterie brauchte. Wir also dahin. Unsere Papeterie ist ziemlich klein und außerdem zugleich Postagentur, das hindert den Inhaber jedoch nicht daran, mehrmals im Jahr mitten im Laden einen kleinen Themenmarkt aufzubauen. Er macht das immer sehr geschickt, und am Ende sieht das Ganze dreimal größer aus, als es ist. Zur Zeit ist natürlich Weihnachtsmarkt, und Sie glauben garnicht, wie unfaßbar gemütlich es aussieht mit all dem Rot und Grün und Gold, den Lichtern, dem Glitter und Glas und Klimbim. Wir sind richtig froh, daß wir so oft zur Post müssen und dann ein bißchen stöbern können. Und gestern fanden wir einen zuckersüßen kleinen Weihnachtsschnikkes, den wir sofortemang kaufen mußten: ein piepkleines Buch zum Aufhängen. Aufgeklappt, stellen Sie sich vor, ist es ein winziges Weihnachtspuppenhaus. Alles aus Papier und ganz raffiniert gefaltet, mit zwei Magneten in den Buchdeckeln, damit es offen bleibt. Kann man an den Schranktürschlüssel hängen und gelegentlich hineinspinxen wie Gulliver. Die Mutter nahm natürlich auch eins.
Es macht jetzt also nicht viel, wenn wir es dieses Jahr auf keinen Flohmarkt mehr schaffen sollten…





Donnerstag, 1. Dezember 2011

Naschwerk…


… ist ein schönes altmodisches Wort, finden Sie nicht? Für all die hüftvergoldenden Köstlichkeiten, die jede Jahreszeit bereithält. Besonders die zurzeitige natürlich. Erst gestern haben wir den Senioren ihren Adventskalender mit Nougatkugeln und Pfefferminztalern, mit Fondantkringeln, Marzipanpralinchen und Honigprinten gefüllt, mit Naschwerk also, und gleich heute ist dies auch das Thema der Foto-Challenge bei Frau Pimpi. Sehr schön ist das. Und wieder mal hervorragend passend.
Denn gleich werden wir unsere Nachbarin besuchen gehen, die schon sehr betagt ist, aber trotzdem unsere Paketpost annimmt, wenn wir nicht daheim sind. Und sich jedes Mal freut, weil der Paketbote so nett ist. Wir bringen im Advent immer eine Kleinigkeit hin, als Dankeschön, und weil wir heuer noch nicht alle Plätzchen fertig haben, gibt es eine kleine Auswahl an sonstigem Naschwerk. Zum Kaffee an den Adventsnachmittagen. Das Foto dazu lassen wir bei Frau Pimpi, auf einem bereits ziemlich gut bestückten Board. Und werden uns mal überlegen, welche kleine Auswahl an Naschwerk heute Abend nach dem Essen aus dem Keller heraufgeholt wird…

Mittwoch, 30. November 2011

Seit ein paar Jahren…



… bekommen unsere Senioren am 1. Dezember einen Adventskalender hingehängt. Zuerst gab es eine dikke Kordel mit 24 flachen Tüten, aber die boten nicht ausreichend Platz für Süßigkeiten und Schnikkes. Also pfriemelten wir in einem Jahr in stundenlanger Kleinarbeit Bodentüten aus Kraftpapier zurecht, eine für jeden Tag und mit viel Zinnober dekoriert. Die Tüten werden vermittels kleiner Messinghaken an einer großen Leinwand befestigt. Das ist äußerst praktisch, denn das Ganze läßt sich mit Leichtigkeit bestükken und man hat eine ganze Weile etwas davon, bevor man sich irgendwann etwas neues ausdenken muß.


Was sagt Mutter Franzinelli jedes Jahr: "Ach, macht euch doch keine Arbeit! Wir essen auch gar nicht mehr viel Süßigkeiten!". Was sagt Pap Franzinelli? Nichts. Ist auch besser so. Denn der Kalender wird natürlich trotzdem wieder aufgehängt, heute zum Beispiel. Kristie Franzinelli hat diese Arbeit soeben verrichtet, und nun ziert das gute Stück das Treppenhaus, prall gefüllt, und wartet auf den Morgen, alswann Pap das erste Tütchen abnehmen wird.


Er wird mehrere Schoko-Mousse-Kugeln darin finden, außerdem zwei Memory-Kärtchen. Nachdem wir uns nämlich lange Zeit mit kleinem Klimbim, Gutscheinen und Weihnachtsgedichten als Tütenfüllung abgemüht haben, gibt es dieses Jahr ein Family-Memory. Handgefertigt aus Blanko-Memory-Karten aus dem Freizeitmarkt und eimerweise Familienfotos von den letzten Parties. Fiel uns wie gewöhnlich mal wieder auf den letzten Drükker ein und ist quasi eben erst fertig geworden. Am Heiligen Abend werden unsere Altvorderen das letzte Paar herausfischen und haben dann ein komplettes Memory-Spiel mit den Konterfeis von sich selbst und den Verwandten.


Bestimmt werden wir uns am ersten Weihnachtstag eine Runde damit vergnügen. Und uns dabei über ein paar Party-Anekdötchen amüsieren.
Wir hoffen, Sie haben die Adventskalender für Ihre Lieben so stressfrei fertigbekommen wie wir. Und wir wünschen viel Spaß beim ersten Aufmachen!


Montag, 28. November 2011

Sagten wir…



… daß wir nicht so recht in Advents-Stimmung sind? Sagten wir. Geht aber anderen nicht anders, wie wir beim Stöbern in manch einem schönen Blog feststellen durften.
Trotzdem gab es deco-wise wieder eine Menge schöner Dinge zu sehen, und wir waren sehr fasziniert angesichts der vielen unterschiedlichen Adventsdekorationen, die wir bei den Blog-Kolleginnen vorfanden. Wie gut, daß wir uns alle so wenig gleichen wie Feuer, Wasser, Luft und Erde, denn sonst wären das Leben und das Spinxen in anderer Leute Blogs ja entsetzlich langeweilig!
Bei Frau brezellover & butterbrezel entdeckten wir gestern einen Adventskranz der besonderen Art: Bestehend aus aus vier Weck-Gläsern, gefüllt mit Schneegranulat, kleinen Bäumchen und verschiedenen Waldtieren. Die Kerzen stehen auf den Glasdekkeln obendrauf. Zwar waren wir nicht auf der Suche nach einem Kranz, aber die sensationelle Idee mit den Gläsern mußten wir Dir trotzdem klauen, Bianca! Denn in unserem unaufgeräumten Keller stand noch ein großes altes Glasgefäß, in dem früher der Rumtopf angesetzt wurde. Den essen wir wg. Hüftgold heute nur noch in homöopathischen Mengen, und das Glas wurde sofort einem neuen Zweck zugeführt: Mit Moos und Steinen und Zweigen und Tannenzapfen als Minilandschaft, werden nun die ganze Weihnachtszeit hindurch drei unserer Schafe darin wohnen!


So wird das wohl doch noch was mit der Adventstimmung, nach und nach!




Samstag, 26. November 2011

Am 1. Advent (die Zwote)…


… hätten Franzinellis gern einen kleinen Quarstollen, ein paar Zimtsterne und Mandelrauten und Lebkuchen. Jedes Jahr hätten wir das gern. Aber es klappt nie. Immer sind wir verblüfft, daß plötzlich nicht mehr Oktober ist, sondern bereits die Adventszeit beginnt, und nix, aber auch gar nix haben wir fertig.
Naja, stimmt jetzt nicht ganz – Lebkuchen haben wir fertig. Eine Büxe voll kleiner Elisenlebkuchen. Denn heute ist nicht nur der 1. Advent, sondern auch Sonntag und sonntags ist Sonntagssüßtag! Und deshalb schicken wir unsere Elisenlebkuchen gleich zu Frl. Text, die heute die sonntäglichen Süßigkeiten einsammelt und der ganzen Welt präsentiert. Und freuen uns schon auf die anderen TeilnehmerInnen, denn da können wir bestimmt das eine oder andere feine Rezeptchen abstauben. Ach so, Rezeptchen… wir schreiben die Lebkuchen hier mal auf.


Teig:
3 sehr kleine Eier
250 gr feinster Zucker
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
je 50 gr fein gehacktes Orangeat + Zitronat
1 El Zimt
250 grungeschälte gemahlene Mandeln
1 Msp. Backpulver
evtl. 1-2 El Mehl
40 Backoblaten mit 5 cm Durchmesser

Guß:
175 gr Puderzucker
3 El Zitronensaft

Eier und Zucker etwa 5 Minuten mit dem Mixer weißcremig rühren. Zitronenschale, Orangeat und Zitronat mit den restlichen Zutaten mischen. Unter die Eiermischung heben. Evtl. das Mehl zufügen, wenn der Teig noch sehr feucht ist. Die Oblaten auf Backbleche legen und den Teig aufspritzen. Über Nacht trocknen lassen.
Anderntags im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 150 Grad 15 Minuten backen.
Die Lebkuchen abkühlen lassen und überstehende Oblatenränder abbrechen. Den Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und die Lebkuchen damit bestreichen.

Elisenlebkuchen sollten etwa 4 Wochen vor dem Verzehr gebacken werden. Wir legen sie in festschließende Dosen mit einem Stück Butterbrotpapier zwischen den Lagen, dann kleben sie nicht zusammen. Sollten die Lebkuchen einmal zu trocken werden, ein Stück Apfelschale in die Dose legen, das feuchtet sie wieder an.

Am 1. Advent…


… trotten Franzinellis sehr oft in den Keller. Und in die Zimmer, in denen Bücherregale stehen. In den Keller müssen wir, weil wir dort in Kartons und Kästen und Dosen unsere Weihnachtsdekoration aufbewahren, und mit einem einzelnen Ausflug in die Katakomben ist es nicht getan. Und dann tragen wir unsere zahlreiche Weihnachtslektüre zusammen, die sich im Lauf der Jahrewigkeiten angesammelt hat. Das ist immer wieder spannend, weil wir nach einem Jahr Abstinenz meist gar nicht mehr wissen, was wir alles besitzen. So daß wir den Adventsabend schmökernd auf der Kautsch verbringen und staunend Geschichten lesen, als wären sie völlig neu. Sehr schön ist das, wirklich.
Zum 1. Advent wollen wir Ihnen mal eins unserer Lieblingsbücher vorstellen. Falls Sie gern in sentimentale Stimmung geraten möchten, kaufen Sie es allerdings besser nicht. Und zeigen Sie es keinesfalls Kindern, die noch an den Weihnachtsmann oder den Nikolaus glauben! Denn hier können Sie endlich nachlesen, was dieser gute Mann in der Weihnachtszeit tatsächlich treibt. Und was er von Weihnachten hält…


Sie werden feststellen: Auch der Weihnachtsmann hat einen ganz gewöhnlichen Alltag! Mit Aufstehen und Anziehen und Fertigmachen für den Job. Katze und Hund und Rentiere wollen natürlich gefüttert werden…


Und eigentlich müßte er Schlechtwettergeld bekommen, immerfort Kälte und Schnee und was nicht…


Pause macht er meist irgendwo auf einem Dach, zusammen mit seinen Rentieren, und der Wetterbericht hebt seine Laune nicht gerade…


Da ist es kein Wunder, daß er nach getaner Arbeit froh ist, es sich daheim gemütlich zu machen, ein schönes Essen zu verzehren und den Weihnachtsabend vor dem Fernseher zu verbringen…


Und seine Wünsche an uns am Ende der Geschichte sind ein wenig zwiespältig!


Unsere Ausgabe von "O je du fröhliche", dem etwas anderen Weihnachtsbuch im Comic-Stil, hat schon ein paar Jährchen auf den Buckel, aber das Buch gibt es immer noch im Handel zu kaufen. Und falls Ihnen mal die ganze Weihnachterei auf den Wecker fällt: Lesen Sie und amüsieren Sie sich!

"O je du fröhliche"
Raymond Briggs
bei Cbj Verlag


Freitag, 25. November 2011

Weihnachtliche Dinge…


… werfen sozusagen ihren Schatten voraus! Zucker, gemahlene Mandeln, Zitronenschale, Bittermandelöl, Zimt, kandierte Früchte – wozu braucht man das alles wohl?


Und dann diese irgendwie kirchlich aussehenden und eßbaren Untertellerchen!


Was wir lekkeres hergestellt haben, zeigen wir Ihnen zum kommenden Sonntagssüß am 1. Advent und schreiben dann mal das Rezeptchen dazu. Bei Bedarf ist ja noch eine Weile Zeit zum Nachbakken!

Donnerstag, 24. November 2011

Vorbereitungen…


… heißt heute das Thema der Foto-Challenge bei Frau Pimpi. Paßt ja wieder sehr schön eigentlich: Am Wochenende ist der erste Advent, die Zeit der Weihnachtseinkäufe und des Zimmerdekorierens beginnt und für ein paar feine Plätzchen haben wir auch schon Zutaten eingekauft. Also unsere liebste Jahreszeit mit genau der Sorte Vorbereitungen, die wir gerne haben.
Tja.
Wenn sich nur endlich die richtige Stimmung einstellen wollte. An der mangelt es uns heuer ziemlich. Liegt´s am warmen Wetter? Daran, daß wir eher den Eindruck haben, es sei noch mittlerer Herbst und Weihnachten so weit entfernt wie der Mars?
Wir wissen es nicht.
Aber natürlich haben wir trotzdem auf dem Markt Ilex und Misteln gekauft, die wir im Lauf des Tages in Vasen und Schalen zurechtmachen werden. Und am Wochenende holen wir die Papierhäuser und unsere Schafe aus dem Keller und pfriemeln uns etwas adventliches zusammen. Mit den ersten selbstgebakkenen Lebkuchen wird sich dann wohl auch die Stimmung in Richtung Weihnachten wenden!
Wie andere Menschen sich zur Zeit vorbereiten und auf was, das werden wir uns jetzt mal ankukken gehen…


Dienstag, 22. November 2011

Mal mal…


… dachten sich Franzinellis neulich und erinnerten sich dabei an früher, als das Malbuch-Malen uns begeistern konnte. Ab und zu wenixtens und natürlich nur so lange, bis gründlich über den Rand gekrikkelt wurde. Heute sind wir sehr ordentlich in dieser Hinsicht, aber wir hatten ja auch ausreichend Übung seit den schon länger vergangenen Tagen unserer Jugend.
Wie auch immer.
Falls Sie oder die Ihren auch dann und wann gerne etwas ausmalen, kann Ihnen jetzt geholfen werden: Mit unseren Tüten "Mal mal!" und der kleinen Franzinelli-Menagerie. Katze, Schweinchen, Hund, Löwe und Fux auf weißes Papier gedruckt und zu praktischen Tüten handgefaltet. Für allen möglichen Schnikkes, zum Beispiel beim Kindergeburtstag. Oder für Freunde & Freundinnen, die es ein bißchen putzig schätzen. Einen farbigen Aufdruck nach Wahl gibt´s dazu, den Rest müssen Sie mit Buntstiften oder Filzer selbst besorgen. Oder ein williges Kind, das gerade zur Hand ist. Die Tüten sind ab heute hier zu haben! Und falls es keine Tüten sein sollten, "Mal mal!"-Karten bekommen Sie bei uns ebenfalls!




Donnerstag, 17. November 2011

Lichter der Stadt…


… ist ja an sich kein Thema für Franzinellis, denn: Wir leben auf dem Land! Und Sie wissen ja, daß dort nach Dunkelwerden die Bürgersteige hochgeklappt werden.
Nur ein alberner Scherz natürlich.
Tatsächlich haben wir einen Bekannten, der mal an einem Winterabend unterwegs zu Franzinellis in der Bahn saß und dem der Mut mit jedem Kilometer sank. Während die Lichter der Stadt hinter ihm zurückblieben und in der rabenschwarzen Fensterscheibe nur noch sein eigenes Spiegelbild zu sehen war.
Doch wir schweifen ab.
Lichter der Stadt: Das Thema der wöchentlichen Foto-Challenge bei Frau Pimpinella! Und zum Glück haben wir Landpomeranzen ja unsere Fotokiste! Und waren auch oft genug unterwegs in letzter Zeit. Keine Frage, daß wir in der Stadt fündig geworden sind, deren Lichter uns Jahr und Jahr wie die Motten anziehen. Diese Stadt ist im Winter übrigens besonders schön. Finden wir jedenfalls. Quelle belle ville Paris!


Sonntag, 13. November 2011

D´r Hillije Zintermäätes…



… oder auch auf Hochdeutsch: der Heilige St. Martin, der hatte ja am vergangenen Freitag Namenstag. Und bei uns im Rheinland gibt es an diesem Tag traditionell abends einen Martinsszug. Im Anschluß ziehen die Puuten dann mit ihren Laternen von Tür zu Tür, singen Martinslieder und bekommen dafür kleine Süßigkeiten in ihre Tüten gesteckt. Sehr schön eigentlich. Mucki Franzinelli war natürlich auch mit Mutter Franzinelli unterwegs, mit einer gigantischen selbstgemachten Laterne aus einer bemalten Reispapierlampe. Und was bekommen alle an Martin? Weckmann natürlich! Dieser Kollege heißt anderswo Stutenkerl oder wie auch immer und es gibt ihn zu Nikolaus, bei uns aber ist er DAS Gebäck zum Martinstag. Jede Bäckerei verkauft ihn und nicht nur am Tag selbst, sondern meist die ganze Woche hindurch. Und weil unser Bäcker sehr lekkere Weckmänner in allen Größen anbietet, haben wir heute welche zum Sonntagssüß erklärt. Denn ein Weckmann schmeckt wundervoll mit Butter und Marmelade. Oder mit Butter und Rübenkraut. Oder mit Butter und Honig. Oder nur mit Butter. Oder ohne alles.
Morgen sind die Weckmänner übrigens wieder aus den Bäckereien verschwunden. Deshalb haben wir unsere heute besonders genossen. Und bei Kathrin von lingonsmak in der Sontagssüß-Abteilung eingestellt. Da sollten Sie mal kukken kommen!