Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ein paar neue Spielsachen…


… hatten wir uns verdient, fanden wir, weil wir im November und Dezember so ungemein fleißig gewesen sind. Und deshalb haben wir uns zwei langgehegte Wünsche erfüllt: einen schicken Langarm-Hefter, mit dem man auch große Papiergrößen zusammentackern kann, und ein zuckersüßes kleines Stempelalphabet. Eigentlich machen wir uns unsere Stempel ja immer selbst. Aber wir hatten endgültig die Faxen, nachdem uns zum 23. oder so Mal das kleine "s" kaputtgegangen war – natürlich im dikksten Betrieb.


Wir haben uns zur Probe zwei Karteikarten-Notizbücher angefertigt – selbstredend unter Zuhilfenahme des neuen Hefters – und mit den Stempelchen verziert. Vielleicht gibt´s im näxten Jahr mehr davon im Shop…



Ápropos näxtes Jahr: Es steht ja sozusagen vor der Tür und hat den Finger schon am Klingelknopf. Wir wünschen Ihnen allen von Herzen einen guten Rutsch. Kommen Sie gesund und fröhlich nach 2011. Und wir hoffen, Sie haben ein richtig gutes Jahr, in dem Wünsche in Erfüllung gehen, Pläne Gestalt annehmen und Sie und die Ihren sehr glücklich und zufrieden sein dürfen!
Wir werden uns morgen einen Klassiker in den Ofen schieben – Ente mit Orangen – und 2010 in aller Gemütlichkeit ausklingen lassen.Wie auch immer Sie feiern: Haben Sie es schön!


Dienstag, 28. Dezember 2010

Zwischen den Feiertagen…


… sind Franzinellis immer sehr sehr häuslich. Das ist auch gut so, denn diesen Winter liegt man auf den Straßen schneller auf seinem Antlitz, als einem lieb sein kann!

Wir hoffen, Sie hatten ein feines Weihnachtsfest und wurden nicht durch zuviele wetterliche Unbilden am sorglosen Feiern gehindert. Bei uns waren glücklicherweise rechtzeitig zur Bescherung alle zusammen, und Pap Franzinelli konnte die Champagner-Flaschen aus der Schneewehe im Garten ausgraben. Und einen schönen Weihnachtstag hatten wir, mit dem traditionellen Gänsebraten, einem langen Winterspaziergang und einer Runde Schokolade-Essen mit viel Geschrei und Gelächter.

Und jetzt schauen Sie sich mal die unfaßbaren Eiszapfen auf unserem Hof an:


Monstermäßig, oder?

Natürlich waren wir auch schon wieder ein bißchen kreativ, aber wir haben noch nichts zum Herzeigen fertig. Erstmal wünschen wir Ihnen eine schöne faule Woche!

Freitag, 24. Dezember 2010

Heiligabend


"… Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm…"

Dies schreibt Karl Heinrich Waggerl in einer seiner zauberhaften kleinen Weihnachtsgeschichten. Und wir müssen immer daran denken, wenn wir am Heiligabend unsere Krippe hervorholen, ein Erbstückchen unserer Oma Maria, bestehend aus vier Figuren - Maria, Josef, Kind und Das Schaf. Natürlich ist dieses bescheidene Ensemble nicht aus Holz geschnitzt, sondern aus einem namenlosen Keramikguß der 1950er Jahre hergestellt. 12,90 Mark haben die Vier gekostet – der Preis ist noch auf Josefs Unterseite zu lesen –, aber der Produzent hat sich große Mühe gegeben, sie solide und nicht allzu kitschig aussehen zu lassen. Einst gab es auch ein Holzhäuschen dazu, aber das besitzen wir leider nicht mehr. Wir werden deshalb heute, wie jedes Jahr, die Kleinste Heilige Familie von Allen unter unserem festlich geschmückten Baum aufstellen, mit einem Tannenzweig, Zapfen und einer großen Wurzel als Stall.

Wir wünschen Ihnen ganz wundervolle Feiertage. Wir hoffen, Sie sind mit all denjenigen zusammen, die Sie am liebsten um sich haben – keiner soll fehlen. Genießen Sie jede Minute.
Frohe Weihnachten!



Dienstag, 21. Dezember 2010

Lebkuchen…


… nach einem simplen Rezept flott noch am letzten Adventssonntag gebakken! Das mußte einfach sein, denn nix ist heimeliger als der Duft weihnachtlicher Gewürze an einem verschneiten Nachmittag in der gemütlichen Franzinelli-Küche!




Wir haben den Sonntag dann auch weidlich ausgekostet, und die kleinen Lebkuchen, überzogen mit einem Hauch Zuckerguß, warten in einer festverschlossenen Dose auf den Heiligabend, alswann wir sie zum Kaffee vor der Bescherung probieren werden. Nur noch dreimal schlafen, Kinder, zum Glükk…

Sonntag, 19. Dezember 2010

4. Advent





Vor ein paar Jahren kam Mutter Franzinelli mal aus dem Nachbarort vom Einkaufen zurück mit der Bemerkung, jemand müsse zackig unseren favourite Altreucher aufsuchen, woselbst ein sensationeller Christbaumanhänger in der Auslage zu sehen sei. Außer Kristie Franzinelli war allerdings keiner daheim, so zischte er alleine los mit radierenden Reifen und einem Geldschein in der Hosentasche. Der Anhänger wurde dann auch ohne weitere Präliminarien erstanden – schließlich hätte ihn ja jederzeit ein anderer wegkaufen können! – und zu Hause unter allgemeiner Zustimmung der Christbaumschmucksammlung einverleibt.
Wir nehmen klarerweise an, daß es sich bei der Darstellung um Rotkäppchen handelt, und jedenfalls heißt es hier am Vorabend des Heiligen Abends beim Schmücken des Tannenbaums immer: "Such mal das Rotkäppchen raus.", denn es bekommt natürlich einen besonders prominenten Platz weit oben, damit man es während der Weihnachtszeit gut sehen kann.
Wir zeigen es Ihnen zum 4. Advent und wünschen Ihnen einen sehr beschaulichen Tag!



Samstag, 18. Dezember 2010

Der Tag vor dem 4. Advent…



…findet Franzinellis nach einer sehr beschäftigungsreichen Woche in höxt beschaulicher Stimmung: Der Hof ist noch einmal winterlich und schön…











… es gab ein feines Abendessen, mit frisch gebackenem Brot und Schmalz zur Vorspeise, eine Flasche chilenischen Rotwein dazu…



… im Salöngchen ist es lekker warm und gemütlich und die Kerzen brennen…


…und ein nettes einfaches Lebkuchenrezept wartet darauf, morgen, sozusagen zum weihnachtlichen Endspurt, in Lebkuchen verwandelt zu werden. Die zeigen wir Ihnen dann…

Montag, 13. Dezember 2010

Das Chaos…



… hat einen Namen: Versandmarathon bei Franzinellis!

Zum Glükk waren Sie ja letzte Woche nicht hier, denn es sah tagelang schlimmer aus als bei Hempels unterm Sofa: Soviel hatten wir zu packen, zu beschriften und zu bekleben, damit unsere Kunden ihre bestellten Sächelchen rechtzeitig zum Fest im Briefkasten vorfinden.
Inzwischen hat sich der Staub etwas gelegt und Normalbetrieb ist eingekehrt. Heute werden wir mal gründlich aufräumen und dann ist vielleicht noch etwas Zeit für ein bißchen Kreativität…


Sonntag, 12. Dezember 2010

3. Advent





Gestern waren Franzinellis mit einigen Freunden auf dem Weihnachtsmarkt, und zwar in Hattingen. Falls Sie sich im Ruhrgebiet nicht so gut auskennen: Hattingen liegt in der direkten Nachbarschaft von Bochum und Mettmann und besitzt eine wirklich putzige Altstadt mit Fachwerkhäusern, kleinen Geschäften und gemütlichen Lokalen. Der dortige Weihnachtsmarkt hat großen Charme, und wir können Ihnen nur empfehlen, mal vorbeizuschauen, wenn Sie in der Nähe sind – kuschelig geschmückte Straßen und Plätze, eine stimmungsvoll beleuchtete Kirche und feine kleine Büdchen mit netten Verkäufern. Wir froren zwar wie die Spechte, trotzdem war es ein schöner, beschaulicher Abend.
Und heute zeigen wir Ihnen natürlich den dritten Teil unserer kleinen Advents-und Weihnachtsschmuckserie, nämlich

den Tea-Caddy.


Irgendwann einmal gehörte diese Mahagoni-Box mit zwei Abteilungen einer englischen Hausfrau, und wir stellen uns gerne vor, wie sie am späten Nachmittag einen der beiden Deckel öffnete, sorgsam etwas Tee abmaß und in eine vorgewärmte Kanne von, sagen wir, Wegdwood oder Rockingham füllte und mit kochendem Wasser aus dem summenden Kessel aufgoß, Mann und Kinder daneben, die bereits hungrig und ungeduldig den Beginn der kleinen Zeremonie erwarteten.
Heute wohnt der Caddy in Franzinellis Salöngchen, und in der Adventszeit wird eine der Tee-Abteilungen mit altem Silberschmuck gefüllt. Wir haben dieses Arrangement besonders gern und freuen uns immer wieder darauf, es herrichten zu dürfen.
Nach einer äußerst turbulenten Woche werden wir den 3. Advent damit verbringen, eine weitere Sorte Plätzchen zu backen, die Zutaten stehen schon auf der Anrichte bereit. Ihnen wünschen wir ebenfalls einen herrlichen und entspannten Tag!

Sonntag, 5. Dezember 2010

2. Advent





Hat sich bei Ihnen der Winter auch verabschiedet? Pünktlich zum 2. Advent? Grämen Sie sich nicht, auch wenn´s schade ist! Wir zeigen Ihnen heute aus unser Sammlung von weihnachtlichem Schnikkes & Nippes mal den absoluten Gipfel der Winter-Behaglichkeit,

unsere Papier-Häuschen



Den Herrnhuthern wird der Brauch zugeschrieben, kleine Dörfer aus Papier-Häuschen unter die Tannenbäume zu stellen. Ob´s stimmt? Wir wissen es nicht. In den USA ist das Sammeln solcher Häuser sehr populär, und man findet zahllose Varianten aus vielen Jahrzehnten.
Wir besitzen nur diese beiden Exemplare, zusammen mit einem beglimmerten Tannebäumchen und zwei kleinen Vogelhäusern. Jedes Jahr im Advent werden sie aus ihrer Schachtel geholt und, was sonst?, mit Watte und Silberglitter unter einer alten Pflanzglocke dekoriert.
Kitschig, sagen Sie? Und ob!




Wir haben heute ein Stündchen Zeit und werden ein paar Plätzchen backen. Wir wünschen allen einen schönen 2. Advent!