Dienstag, 26. Oktober 2010

Würfel-Puzzle…


… haben wir ja so gern, aber nur die alten, weil wir solche Altreucher sind! Und dann lieben wir noch Schnikkes & Nippes zur Weihnachtszeit – Kugeln und Krippenfiguren und Wattepilzchen und Wollschafe und Postkarten und was wir sonst noch besitzen, von den Verwandten geerbt oder auf zahllosen Flohmärkten aufgestöbert! Ein richtig antikes Würfelpuzzle haben wir aber nicht und schon gar keins mit weihnachtlichen Motiven.
Was tun also?
Selbermachen natürlich!
Zum Glück werkeln wir schrecklich gern mit Holz und Papier. Alors, a little shabby but chic:




Sie müssen übrigens nicht traurig sein, falls Ihnen auch so etwas gefällt und Sie laufen sich schon seit Jahren vergeblich die Hakken danach ab: Wir stellen in den näxten Tagen ein Würfel-Puzzle in den Shop. Kommen Sie doch einfach mal kukken!

Montag, 25. Oktober 2010

Ach, wie schön…


… ist Papierkunst! Kukken Sie mal, was wir heute zufällig gefunden haben!


Da werden wir sicher noch schwach! Und schade, daß wir nicht bei einem Bastelabend dabei sein können!


Sonntag, 24. Oktober 2010

DIY - Kordelhalter





Dieser Tage brauchten wir mal alle möglichen Sorten Kordel für dies & jenes. Das Chaos, sagen wir Ihnen! Die Küchenkordel ist grundsätzlich schon beim Kauf chronisch verschlungen wie eine Boa-Constrictor-nur-in-Rot-Weiß, und nie findet man ein Anfangsstück. Davon hat die dünne Hanfkordel dann gleich mehrere, die allerdings nach wenigen Zentimetern unnütz im Nichts enden. Und die neue Paketkordel trauten wir uns erst gar nicht auszupacken.
So etwas ist natürlich kein Zustand, und wir beschlossen, daß wir ein paar Kordelhalter nötig hätten. Die sind ja an sich nix Neues oder Besonderes, und man findet mit einem Klick welche im WWW, aber warum in die Ferne schweifen, wenn man sowieso im Freizeitmarkt herumvagabundiert?
 Also haben wir uns gekauft:
Holzräder mit einem Durchmesser von 9,5 cm
einen Rundstab aus Hartholz mit einem Durchmesser von 1,4 cm
4 cm lange Schnellbau-Schrauben
Aus der Werkzeugkiste kamen dazu:
Schraubendreher, Holzleim, Schmirgelpapier, Handbohrer




Im ersten Schritt hat uns Pap Franzinelli vom Rundstab drei Stücke von jeweils 19 cm Länge abgesägt. Daraus ergibt sich eine gute Höhe für die gängigen Kordelrollen, und das Verhältnis zum Standfuß stimmt auch, damit der fertige Halter nachher nicht umkippt. Die Sägekanten der Stäbe mußten wir ein bißchen schmirgeln, um sie schön glatt zu bekommen. 
Danach kam der knibbelige Teil, nämlich die Rundstäbe mittig mit einem vorgebohrten Schraubenloch auszustatten…





… aber mit der Zunge im Mundwinkel ging das schon. Das Loch darf übrigens gerne großzügig tief sein, umso leichter läßt sich hinterher die Schraube anbringen. Wir haben zur Sicherheit etwas Express-Holzleim in die Öffnungen geschmiert, damit auch wirklich nix wackelt.



Das Schwierigste war damit erfreulicherweise bereits abgehandelt, und wir durften zum Zusammenbau schreiten: Einfach die Schraube von unten durch die Radöffnung in den vorgebohrten Rundstab fabrizieren und mit dem Dreher lekker fest anziehen.





Fertig.




Und so sehen unsere Kordelrollen auf ihren feinen kleinen Haltern jetzt aus:





Beneidenswert ordentlich, oder? Wir kennen uns selbst kaum wieder.
Falls Sie nun ebenfalls  zur Tat schreiten möchten, besuchen Sie einfach mal einen gut sortierten Bau- oder Freizeitmarkt. Man ist wirklich from the socks, was man dort in den Holzabteilungen an fertigen Zuschnitten findet, das sich zum Anfertigen eines Kordelhalters eignet und keinen Arm und kein Bein kostet.
Und wenn Ihnen beim Stöbern eine andere tolle Idee für einen Ordnungshüter in den Sinn kommt, lassen Sie es uns bitte wissen. Hier ist immer noch jede Menge aufzuräumen…

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Wichtel-Gruseln


Kennen Sie nicht? Also keine Wichtel-Treffen mit Freundinnen oder Kollegen und der Ansage, die Geschenke dürften nicht mehr als 5 Takken kosten? Haben Sie´s gut!
Vielleicht sind wir in dieser Hinsicht einfach etwas tumb, denn wir würden uns gerne jederzeit mit Hans & Franz treffen – allerdings unbedingt ohne wichteln. Nicht, weil es grundsätzlich keine Geschenke für 5 Euro gibt. Gibt´s ja. Wir finden bloß immer solche, die aussehen, als hätten wir sie letztes Jahr und das Jahr davor und davor schonmal gekauft, aus lauter Verlegenheit. Bürotassen zum Beispiel, eine ganz schlimme Sache. Oder Windlichter. Die haben immer alle bereits hundertfach daheim. Oder Schlüsselanhänger, Aphorismenbüchlein, Bilderrähmchen. Und so fort.

Damit ist bei Franzinellis jetzt endgültig Schluß.


Dieses Jahr haben wir unsere eigenen Wichtelgeschenke, handgemacht aus Stoff und Knöpfen. Die hatten wir noch nie, das steht fest! Und wir können so viele nähen, wie wir brauchen, ohne daß sich welche gleichen. Nur für den Fall, daß Sie auch Bedarf haben, kukken Sie mal hier. Wir teilen gerne mit Ihnen, inklusive Versand für ganz genau 5 Euro!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Wollen Sie mal…


… ein paar Fliegenpilzchen aus unserer Sammlung sehen?


Watte-Pilze aus dem Jahr Pief, die man heute kaum mehr in guter Qualität findet, und wenn, muß man sie teuer bezahlen (und die Verwandten haben früher so etwas achtlos weggeschmissen, weil sie nix mehr damit anfangen konnten, aber wurden wir mal gefragt?)…


… Pilze aus Bauernsilber, die es zum Glück in unserem Lieblingsblumenladen in allen Größen gibt!
Unsere Stoffpilze zeigen wir Ihnen jetzt nicht extra, denn die kennen Sie ja schon von hier und hier.

Und außerdem:


Solche Prachtexemplare von Endivien bringt Pap Franzinelli zur Zeit aus dem Gemüsegarten herein. Einer ergibt  eine große Schüssel voll, denn man hat beim Schneiden kaum Abfall. Rauke und Roten Feldsalat dazu und in fünf Minuten hat man ein feines Salätchen.
In diesem Zusammenhang müssen wir Ihnen einmal schnell einen Begriff aus dem kölnischen Sprachgebrauch vorstellen, nämlich den Ausdruck "mangs". Professor Wrede übersetzt ihn in seinem "Neuen Kölnischen Sprachschatz" von 1971 mit "weich, geschmeidig", aber auch mit "unsauber, liederlich". Bei uns zuhause bezeichnet "mangsen" oder "mangs machen" das Vermengen verschiedener Speisen auf dem Teller, vorzugsweise Salat und Bratensauce. Fragt ein Franzinelli beim Tischdecken, ob Salatschalen gewünscht werden, bekommt er in der Regel die Antwort: "Nee, muß nicht, wir machen es mangs."
Falls es Sie bei dieser Vorstellung schaudert, verstehen wir das gut, denn der Anblick der Eßteller, auf denen Salatdressing und andere Saucen ungehemmt ineinanderfließen, ist nicht unbedingt ein Gedicht. Womit Professor Wredes Definition No. 2 ja dann auch wieder paßt…

Montag, 18. Oktober 2010

Neue Anhänger…



… und alte Papiertüten: Passen die nicht einfach herrlich zusammen?




Schließlich muß man jetzt allmählich an Weihnachten denken und an die vielen Wichtelgeschenke, die nach einer schönen Verpackung verlangen! Die Anhänger haben wir gedruckt, geschnitten und angerauht, mit Öse und Draht versehen und mit einem selbstgemachten Stempel verziert. Sehen bißchen schäbig aus, genau wie alten Tüten. Gibt´s ab heute hier.

Samstag, 16. Oktober 2010

For dinner tonight…



… das müssen wir Ihnen unbedingt mal zeigen: Parmezaanse Kip met Stokbrood.





Ein Samstagabend-Essen, wie man es sich besser nicht wünschen kann, weil a) schnell gemacht und b) lekker! Sogar sehr lekker!
Einfach eine schöne Hähnchenbrust in fingerbreite Streifen schneiden und mit einer Mischung aus Semmelmehl und frisch geriebenenem Parmesan panieren. In wenig Butterschmalz braten. Dazu ein warmes Baguettchen, hauchdünne Zwiebelringe, gegrillte Paprikaschoten und einen kleinen Salat aus Rauke und rotem Feldsalat, Spinat und Rote-Beete-Blättern mit einem Löffel Senf-Vinaigrette. Echt fijn!
Und der Grund dafür, daß wir uns über Besuch von unserer Freundin Brigitte immer noch extra freuen, weil sie uns jedes Mal einen Stapel "Allerhande" mitbringt, die Hauszeitung einer niederländischen Supermarktkette. Rezepte schmökern ist nämlich einfach herrlich, und manchmal findet man etwas ganz besonders Gutes. Parmezaanse Kip zum Beispiel…

Dienstag, 12. Oktober 2010

Kollegen-Schatzkästlein No. 7


Gestern hätten wir beim Wandern im Eifelwald ja so gern das Rotkäppchen gesehen! Aber natürlich kam keins. War wahrscheinlich mit dem Wolf beschäftigt oder mit dem Jäger oder mit dem Picknick im Korb, das eigentlich für Oma bestimmt war.
Zum Trost haben wir uns deshalb bei den Dawanda-Kollegen umgekukkt, und es gab Rotkäppchen in Mengen und auch andere märchenhafte Dinge. Einige haben wir zusammengestellt im

Kollegen-Schatzkästlein No. 7 "Märchen"



Alle Produkte bei Dawanda



1 -Prinzessin-Button von Rosenrot-Berlin



4 - Rottüchlein-Brosche von katuni


6- Glanzbild-Collage Märchen von nicolletta



Und eins haben wir besonders gern, das zeigen wir Ihnen ausnahmsweise mal extra:





Und außerdem:

Damit die Puuten auch etwas Abwexlung im Kinderzimmer bekommen, haben wir uns einen neuen Kinderzimmer-Allzwecksack ausgedacht. "Fly me to the Moon" könnte sein Name lauten oder vielleicht "On My Way to Mars". Gibt´s ab sofort nicht nur zum Kukken, sondern auch zum Kaufen hier.


Montag, 11. Oktober 2010

Weil´s so schön war…


… gleich noch ein Wandertag bei Franzinellis! Wann hatten wir zuletzt zwei so herrliche Sonntage hintereinanderweg im Oktober? Wir also ab in die Eifel…

… und los ging´s in tiny little Ripsdorf, so cosy & cute…


… viel Landschaft an jeder Ecke und darüber dieser Himmel, Herrschaften, wie werden wir den demnäxt vermissen!

 
… im Wald warteten wir sehnsüchtig auf das Erscheinen von Rotkäppchen (hier eins von MiMaMeise bei Dawanda!)…


… und natürlich wollen wir Ihnen die obligatorischen Bratei-Brote nicht vorenthalten! Warum ist essen im Freien eigentlich immer noch wundervoller als überhaupt schon?

… for dinner zur Belohnung nach 18 Kilometern: Doraden aus dem Backofen, mit einer Flasche elsässischem Weißburgunder dazu…



… und zum Abschluß ein Souvenirchen aus drei mitgebrachten Fichtenzapfen. Jetzt müssen wir nur noch unsere Fliegenpilzsammlung auspakken, und dann ist wirklich endgültig Herbst…


Dienstag, 5. Oktober 2010

Heute…


… haben wir uns ein Bein abgefreut, und wissen Sie warum? Weil Maren aus Amsterdam, die neulich bei uns drei karierte Stoffpilzchen gekauft hat, uns in ihrem Blog vorgestellt hat:

Und ein schöner Blog ist das auch, in Niederländisch und Englisch geschrieben. Vielen Dank, Maren, Du bist wirklich riesig nett!


Sonntag, 3. Oktober 2010

Wandertag…


… bei Franzinellis und ganz herrlich war es im Ahrtal!

Der Himmel leuchtete in einem unglaublichen Blau, wie man es eigentlich nur an einem richtig schönen Oktobertag findet…


… die Wälder wurden bereits bunt…



… und wie nett, daß der Weg sich nach einem kurzen und sehr steilen Anstieg nur noch sacht die Hänge hinunterwand!



Mitten im Wald entdeckten wir einen uralten verwunschenen Friedhof…


… und genossen einen blitzblauen Blick hinüber ins Rheintal.



Ein paar Blumen gab´s noch…



… und nach fünfzehn Kilometern die Aussicht auf ein Täßchen Kaffee irgendwo am Ende des Hohlwegs.



Und dann fanden wir diesen Zettel im Vorbeigehen unter einer Bank am Weg:



Aus der Tatsache, daß es bei unserem Erscheinen bereits nach drei Uhr war, der Zettel jedoch noch immer an jener Stelle lag, kann man vermutlich schließen, daß Norbert nicht vorbeigekommen ist. Vielleicht hatte er es am Ende zu sehr im Rücken und ist mal lieber daheim geblieben. Oder er kam vorbei, las den Zettel, nahm die Beine in die Hand und folgte dem Schreiber, so schnell er konnte, wobei er das Papierchen aufzuheben vergaß. Wir wissen es nicht und werden es nie erfahren, schade…

Samstag, 2. Oktober 2010

En Kump Appeltütt…


… oder zu gut Hochdeutsch: eine Schüssel Apfelmus, ganz frisch gemacht, gab es heute bei Franzinellis als Beilage zum Abendessen. Sehr fein, wirklich.


Die Kochäpfel dazu wurden heute früh, wie jedes Jahr um diese Zeit, im halben Zentner auf dem Obstgut im heimeligen Nachbardorf gekauft. Man bekommt fünf Sorten gemischt für ein paar Kröten und hat kaum Abfall. Und sagen Sie mal ehrlich, was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Herbstnachmittag auf der Hoftreppe zu sitzen und gemütlich 25 Kilo Äpfel zu schälen? (Die Hoftreppe fänden Sie gut, wenn die 25 Kilo nicht wären, geben Sie´s zu!) Wie auch immer, Franzinellis haben nun Appeltütt für den ganzen Winter, und das brauchen wir auch: als Beilage zu Kartoffelpüree und Reibekuchen, für einen schnellen Riemchenapfelkuchen, zum Süßen des Rotkohls oder – und jetzt lachen Sie mal nicht wieder! – anstelle von Wasauchimmer auf einer gebutterten Scheibe Roggenbrot. Probieren Sie das mal, das schmeckt wirklich gut!


Haben Sie übrigens beim Äpfelschälen auch diesen Ehrgeiz, eine perfekte Apfelschalenlocke aus einem ganzen Apfel hinzukriegen? Unsere Oma Maria konnte das spielend mit einem ollen kleinen Küchenmesser. Wir nehmen lieber den Sparschäler, aber wir haben es nur ein einziges Mal geschafft…