Freitag, 30. Juli 2010

Manchen Leuten…



… fallen Dinge ein, das glaubt man einfach nicht. Bei der Frühstückslektüre des Kölner Stadtanzeigers stießen Franzinellis heute Morgen auf einen Artikel über ein sensationelles Projekt und waren sofort elektrisiert. Lesen Sie mal, was die Grafikerin Julia Brück sich ausgedacht hat: Kunst im alten Automaten. Und nachdem wir auf der Website der Künstlerin in der Bildergalerie gestöbert haben, werden wir wohl demnäxt mal zum Rathenauplatz nach Köln fahren müssen, um uns am dortigen Automaten ein kleines Souvenir zu ziehen…

Und außerdem:

Abend wird es wieder…


… über dem Hof von Franzinellis. Ist Ihnen aufgefallen, daß es schon erkennbar früher dunkel wird als vor vier Wochen? Und kühl ist es auch. Wollen wir mal hoffen, daß der Sommer uns nicht hängenläßt und sozusagen einfach nahtlos in den Herbst übergeht…

Dienstag, 27. Juli 2010

Haushaltsachen No. 6


Heute müssen wir Ihnen in unserer Rubrik "Haushaltssachen" ein sensationelles Gerät vorstellen, das dieser Tage bei uns nach Jahrewigkeiten mal wieder zum Einsatz kam. Es sieht unfaßbar ulkig aus, verursacht beim Benutzen eine unfaßbar große Ferkelei, und wird, soviel steht fest, sofort wieder in seiner langjährigen Versenkung verschwinden. Ladies and gentlemen, meet the

Entkerner





Vor vielen Jahren standen mal die Franzinelli-Mädels inklusive Mutter auf der der Veranda, zwischen sich einen Eimer reife Sauerkirschen, auf dem Tisch ein paar Schüsseln. Die Mädels trennten die Stiele von den Kirschen ab. In Mutters Hand befand sich ein metallener Winkelhaken mit Scharnier. Vorne an diesem Winkelhaken war ein flaches Tellerchen mit einer Öffnung, darauf paßte genau eine Sauerkirsche. Dann klappte die Mutter den Haken zu, ein Metallstift bohrte sich durch die Kirsche, und der Kirschkern fiel durch die Öffnung in eine der Schüsseln. Die entkernte Kirsche kam in eine zweite solche.
Sie finden, das klingt nach guter und effizienter Arbeit? Naja. Manchmal fiel der Kern auch nicht durch die Öffnung, zum Beispiel, wenn eine Kirsche überreif war. Manchmal fiel die Kirsche gleich mit. Und schon nach der ersten Handvoll war ein Kirschsaftsee um jede Schüssel herum, das ging ganz fix. Und wir trugen zum Glück Bikinis, denn wir waren im Nullkommanix von oben bis unten mit Saft bespritzt. Wir alle, nicht nur unsere Mutter, die den Entkerner bediente.
Am Ende kamen aus dem Eimer Kirschen fünf oder sechs Einmachgläser heraus, von denen eins nach dem Einkochen wg. unzulänglichem Gummiring wieder aufging und zu gären begann. Die Ausbeute war also ziemlich schmal. Wir machten das Experiment nicht wieder. Und unser Entkerner kam irgendwie weg und tauchte nie mehr auf.
Dieses Jahr nun konnte Mutter Franzinelli einfach nicht Nein sagen und nahm nach vielem Zaudern und Zögern einen Eimer Sauerkirschen von unserem Nachbarn Peter. Ein Entkerner mußte in der Verwandtschaft ausgeliehen werden, und wir geben zu, die Mutter verrichtete die schauderhafte Tätitgkeit des Entkernens einsam und allein. Keiner wollte dabeisein. Die Kirschen wurden nicht eingekocht, sondern tiefgekühlt, und wir wissen jetzt schon, welches Schicksal ihnen beschieden ist, da hier niemand gefrorenes Obst mag. Der Entkerner ist bereits wieder verpackt und auf dem Heimweg, vermutlich werden wir ihn niemals wiedersehen. So ist das, traurig.
Die wundervolle Rückseite der Packung, in der sich der geliehene Entkerner befand, wollen wir Ihnen allerdings nicht vorenthalten. Wir hätten sie vielleicht an uns nehmen sollen, nur so, aus Nostalgie. Zu beachten ist die vollkommen saftfreie Verarbeitung der Früchte, wie das schöne Bild suggeriert:


Ein kleines PS zu dieser Geschichte schieben wir noch nach: Als wir dereinst saftbespritzt von Kopf bis Fuß auf unserer Veranda herumwirtschafteten, erschien ohne Voranmeldung unser Onkel Klemens. Dieser Onkel hat die unselige Neigung, ausschließlich dann aufzutauchen, wenn es am wenixten paßt – weil man gerade dabei ist, das Gras zu schneiden, sich die Haare zu färben oder den Tannenbaum zu schmücken, man sich gemütlich mit einem Schmöker auf´s Sofa geschmissen oder die Füße in Salzwasser eingeweicht hat oder eben einen Eimer Sauerkirschen entkernt. Wir haben den Onkel sehr gern. Aber er blieb an jenem Tag nicht lange…

Und außerdem:

Mucki Franzinelli wird bald eingeschult. Wir finden es ausgemacht rührend, wie die Puuten sich auf diesen Tag freuen – wenn man bedenkt, wie schnell ihnen die Schule dann womöglich zum Hals heraushängt! Damit der Schmelz der Begeisterung nicht zu früh abblättert, haben wir uns eine Überraschungstüte ausgedacht. Sie ist mit allerlei Papierkram gefüllt und trägt den Titel "Schule kann so schön sein (besonders nach Schulschluß!)". Gibts ab sofort im Shop.



Donnerstag, 15. Juli 2010

Kollegen-Schatzkästlein No. 5


Heute war Mutter Franzinelli auf dem Wochenmarkt. Und durfte was feststellen? Daß die Pilzsaison bereits in vollem Gang ist. Wenn wir nicht bald einen Korb Pfifferlinge kaufen, kriegen wir vielleicht keine mehr, des heißen und trockenen Sommers wegen, und selbst die Steinpilze werden wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Das brachte uns auf folgendes: Zeiger-Pilze für Steinpilze sind im Wald – Fliegenpilze! Ein gutes Argument also für ein neues Kollegen-Schatzkästlein. Bitte sehr:

Kollegen-Schatzkästlein No. 5 "Es soll dieses Jahr soviele Pilze geben"



Alle Produkte bei Dawanda




3 Mushroom Bobby Pins von Tizzalicious



6 Stempel Pilz von funkypix


8 Fliegenpilz 15 cm aus Keramik von margathewendt

9 Glückspilz Notizbuch von Hausmutter



Und außerdem:


Die letzten Tage waren ja sehr heiß. Außergewöhnlich heiß, könnte man wohl sagen. Trotzdem war ein Teil der Franzinellis ziemlich produktiv, was an sich merkwürdig ist, da man uns bei großer Hitze normalerweise in der Ecke hängen sieht wie einen Schluck Wasser in der Kurve. Wir haben aber tatsächlich allerlei Neues fertig:


Wundervolle Hochglanz-Postkarten mit dem Franzinelli-Fliegenpilzchen-Medaillon, frisch aus der Druckerei…


… Kinderkleiderbügel aus Pappelholz, nach langer langer Zeit endlich wieder…




… und Pilzchen-Stoffanhänger.

Sie finden alles in den kommenden Tag in unserem Dawanda-Shop.

Falls Sie jetzt grüne Punkte sehen nach dem vielen Rot: Schauen Sie sich zur Augenerholung einfach unsere neuen Promo-Kärtchen an. Aus A6- Karteikarten, mit verschiedenen Motiven aus der Franzinellis-Werkstatt versehen. Solche schicken wir von jetzt an bei jedem Kauf mit, eine kleine handschriftliche Notiz auf der Rückseite. Ist irgendwie schöner als die schnöden bedruckten Karten mit Logo, die wir bisher hatten, und auch persönlicher, finden wir…

Mittwoch, 7. Juli 2010

Beerenliebe Teil 2



Die Stachelbeeren sind ja jetzt alle. Dafür werden die roten Johannisbeeren reif, und fragen Sie nicht nach Sonnenschein! Gestern haben wir das erste große Sieb voll abgemacht…



… und weitere werden folgen. Nun sind wir nicht unbedingt die allergrößten Einmachkünstler, aber ein paar Gläschen Gelee haben wir hinbekommen…



Außerdem kehrte Pap Franzinelli heute aus einem seiner Pflegegärten mit einer kleinen Schale Josta-Beeren zurück, einer ulkigen Mischung aus schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren, sehr dick und süß. Leider sind sie mühsam zu pflücken und Pap hatte nicht ewig Zeit, deshalb kamen nur drei bescheidene Gläser heraus. Wir werden sie natürlich mit ganz besonderer Andacht verzehren!

Sonntag, 4. Juli 2010

Kukken Sie mal…


… wir waren schon wieder Stoffe shoppen, diesmal bei der wundervollen Frau Tulpe:


Heute ist es ja zur Abwexlung mal nicht so heiß, unsere Nerven haben sich vom gestrigen Fußballfest erholt und also werden wir uns gleich mit der Anfertigung von drei niegelnagelneuen Küchensäcken beschäftigen. Einer davon wird "Ludmilla" heißen und unser heißgeliebtes "Frollein" ersetzen. Ist immer so schade, wenn es besonders schöne Stoffe nicht mehr gibt!
Und unter der Woche sind dann die Puuten dran und bekommen vier verschiedene Allzwecksäcke, für allen Klimbim im Bebi- und Kinderzimmer. Über den Schnitt und die Größe und alles müssen wir aber noch ein bißchen brüten…

Und außerdem:

Ganz neu bei Franzinellis: pieppieppiepkleine Vinyl-Sticker in 2 X 2 cm. Gibt´s mit Monstern oder Fischen, immer sechs auf einem Bögelchen hier!



Übrigens: Diese Woche ist noch Rabatt-Woche bei Dawanda, 11%, jeden Tag in zwei verschiedenen Kategorien. Vielleicht gehen Sie mal schauen, falls Sie noch was Hübsches brauchen!