Dienstag, 29. Juni 2010

Kollegen-Schatzkästlein No. 4


Da wir im Moment sehr viel vom Essen sprechen, kam uns heute die Idee, einmal bei den Dawanda-Kollegen zu kukken, was die so zum Thema Küche und Kochen zu sagen haben. Und natürlich haben wir wieder den wunderbarsten Schnikkes gefunden, schauen Sie, in unserem Kollegen-Schatzkästlein No. 4 "kitchen-nett":


 

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Sonntag, 27. Juni 2010

Beerenliebe


Im Garten sind die ersten Beeren reif, und heute, in der Frühe, vor der großen Hitze, trabte ein Franzinelli mit einem Sieb in der Hand nach draußen, um eine Ladung Stachelbeeren zu ernten. Falls Sie Stachelbeeren lieben, sich aber angesichts dieser doch recht robust wirkenden Früchte immer schon gefragt haben, warum ein Schälchen auf dem Markt ein kleines Vermögen kostet, hier ist die Antwort: Haben Sie jemals Stachelbeeren gepflückt? Es ist eine entsetzliche Beschäftigung, wirklich wahr. Jeder Strauch ist mit zentimeterlangen Nadeln bewehrt, und eine Ritterburg wäre leichter auszurauben, als ein Kilo Beeren abzumachen. Ehrlich. Unser tapferer Franzinelli hat es trotzdem geschafft…


Allerdings müssen wir zugeben, daß sich bei uns die Geister an Stachelbeeren scheiden. Deshalb gab es nur einen sehr kleinen Kuchen, eine kleine Schüssel Kompott und einige wenige Einmachgläschen. Wer´s nicht mag, läßt es eben sein…


Und damit Sie nicht denken, wir hätten uns dieses Wochenende ausschließlich den Freuden von Essen und Trinken hingegeben: Hier eine kleine Stoffauswahl, frisch erworben, die wir in den näxten Tagen zu verarbeiten gedenken…


… und ein Stapel Bügelwäsche. Bügeln ist die zweitschlimmste Hausarbeit gleich nach Fensterputzen. Aber es ist auch herrlich, sich nach dem Brausen ein frisches T-Shirt aus dem Schrank zu zerren oder nach einem langen Tag sein müdes Haupt auf einen knusprig gebügelten Kopfkissenbezug zu betten. So geht´s mit den kleinen Freuden des Alltags. Wenn man denn einen Sinn dafür hat…


Und außerdem:

Kaum hatten wir den Grill angefeuert und ein Stück Schweinefilet in Kokosmilchmarinade aufgelegt, erschien ein Gast unter dem Hoftor:


Die feline Nomadin gehört unserer Nachbarin Kethchen. Aber entweder war Kethchen nicht da oder es gab kein Schweinefilet in Kokosmilchmarinade…

(Bevor Sie etwas sagen: Wir wissen, daß Katzen kein Schweinfleisch bekommen sollen. Wir hatten natürlich noch eine andere Lekkerei!)




Samstag, 26. Juni 2010

Alors, on mange…


In einer Sommerwoche wie der zurzeitigen wohnen Franzinellis quasi auf dem Hof. Ein Hof erzeugt ein ganz anderes Lebensgefühl als beispielsweise eine Terrasse, auch wenn Sie es nicht glauben: Man hat eine Mauer um sich herum und ist völlig unsichtbar und ungestört. Das ist praktisch und schön, und der Hof wird so ganz einfach zu einem weiteren Zimmer, wo wir essen und werkeln und herumlungern. Selbstredend kochen wir auch draußen, und der Grill geht gar nicht mehr aus.

Das heutige Menu:

Papadoms mit Basilikumjoghurt…


Kräuter und Blüten für…


… gefüllte Portobellos…


… argentinische Chorizo mit roten Lauchzwiebeln…


… Mango Fire Relish mit reichlich Knoblauch und Chili.

Kristie Franzinelli konnte zudem nicht widerstehen und schlich sich am Nachmittag in den Garten, um heimlich eine Annabell-Pflanze auszumachen. Die Kartoffeln sind natürlich noch ein Witz, kaum größer als Pflaumen…


… deshalb gab es von Pap Franzinelli gleich ein warmes Ohr. Trotzdem durfte jeder mal probieren, und wir bekamen einen Vorgeschmack auf die wundervollen Goldstücke, die wir in etwa drei Wochen ernten werden. Vorausgesetzt, es regnet zwischendurch, sonst gibt das nix…

Und außerdem:

Dieses piekleine Porzellanfischchen, kaum so groß wie die Schale eines Eßlöffels…


… fanden wir heute in unserem bevorzugten Asia-Supermarkt, wo es immer wieder ulkigen Schnikkes zu kaufen gibt. Wir wissen nicht recht, was man mit dem Fischlein machen soll: Ist es ein Stäbchen-Bänkchen? Man könnte auch ein amuse gueule darauf servieren, vielleicht eine fritierte Bohne. Oder man klebt einen Power-Magneten auf die Rückseite und hat was hübsches neues für den Kühlschrank…

Donnerstag, 24. Juni 2010

Haushaltssachen No. 5



Vielleicht erinnern Sie sich: Neulich, als wir an dieser Stelle mal wieder über eine Haushaltssache schwatzten, die die Welt nicht braucht, die wir jedoch trotzdem im Küchenschrank herumliegen haben, fiel uns natürlich prompt eine weitere ein: Ein Teil, das seine besten Zeiten in den 70er und 80er Jahren gesehen hat, als man anfing, sich um die Speckrollen an der Taille mehr und mehr Gedanken zu machen, und von dem wir zugegebenermaßen gar nicht wußten, daß es noch hergestellt und verkauft wird. Attention, chers mesdames et messieurs:

Der Römertopf



Um es gleich vorweg zu nehmen: Franzinellis hegen tiefsitzende Vorurteile gegen den Römertopf. Einer von uns mußte mal irgendwo zu Mittag Hackbraten essen, der in nämlichem Utensil gebacken worden war. Nun ist Hackbraten hier niemandes Leibgericht, aber der oben erwähnte war besonders trocken und hatte entsetzlicherweise das Aroma des Topfes angenommen. Oder die Aromen der Speisen, die in dem Topf gekocht worden waren. Oder welche auch immer, wir wollen darüber nicht spekulieren.
Andererseits sagt die Internet-Enzyklopädie: "… schon die Jäger früherer Zeiten hüllten ihre Beute in einen Tonmantel, um sie in der Asche oder über offenem Feuer zu garen wie in Asien die schwarzen Erdschweinchen, die im Ganzen eingetöpfert und geschmort werden. Perfektioniert wurde das Dunstgaren der Nahrung im eigenen Saft durch die Römer. Diese bevorzugten Töpfe aus Ton statt aus Eisen." Damit ist wenixtens klar, warum das Ding "Römertopf" heißt. Wüßte man jetzt noch, woher man ein schwarzes Erdschweinchen nehmen soll…
Aber im Ernst: Zu den unbestrittenen Tugenden des Römertopfes gehört natürlich, daß man Speisen nicht in Füssigkeit ersäufen muß, deshalb "… bleiben der Geschmack, der Saft, das Aroma und die Nährstoffe nahezu vollständig erhalten." Schön klingt das. Dann allerdings kommt´s: "Das Garen kann bei fast allen Gerichten ohne Zugabe von Fett geschehen."
Ohne Zugabe von Fett, Herrschaften! Auch wenn wir uns nicht um Extra-Hüftgold reißen: Ein mageres Hühnchen, ein Stück Lammfleisch, eine Dorade – ohne einen Löffel Olivenöl oder einen kleinen Stich Butter? Nun sagen Sie schon: Klingt das nicht abschreckend?
Hinzu kommt, daß der Römertopf "… vor Gebrauch mindestens 15 Minuten gewässert werden…" muß, bevor er gebrauchsfertig ist. Mindestens 15 Minuten. Lästig, oder? Da haben wir oft das Essen schon zur Hälfte fertig. Und überhaupt.
Trotzdem besitzen wir einen Römertopf. Um genau zu sein, zwei, einen langen schmalen und einen quadratischen. Fragen Sie nicht, wer die gekauft hat. Oder wann sie zum letzten Mal aus dem Schrank geholt worden sind. Oder warum wir sie nicht einfach auf dem Flohmarkt verhökern. Wir wissen es mal wieder nicht.
Allerdings sind bald im Garten die ersten Kartoffeln reif. Vielleicht probieren wir den einen Tag Dampfkartoffeln im Römertopf. Ein Löffelchen Butter kann ja bei Tisch immer noch darauf…
Ach – und falls Sie ein Gericht kennen, das wunderbar aus dem Römertopf kommt, gar nicht trocken und nur nach sich selbst schmeckend, dann würden wir es gerne kennenlernen!

Sonntag, 20. Juni 2010

Beeren rot…



… Spargel tot – diese etwas trübsinnig formulierte Bauernregel trifft demnäxt wieder zu, nämlich am 24. Juni, alswann die Spargelsaison unwiderruflich beendet sein wird. Und auch wenn der Mai kühl und ungemütlich war, verlängert wird keinesfalls, wie Kristie Franzinelli heute bei einem kleinen Fahrradausflug zu unserem favorisierten Spargelhof Gut Barbarastein beschieden wurde. Deshalb gab es bei Franzinellis ein letztes Mal Spargel, und wir verabschieden uns mit einer Träne im Auge von diesem Gemüse. Als Beilage hatten wir übrigens ein wundervolles Entenconfit, das Meiki Franzinelli kürzlich in einem Laden in Köln-Ehrenfeld entdeckt hat. Es wurde in den kleinen Cocottes erhitzt, bestreut mit chapelure Knoblauch-Thymian. Nun ist Ente ja eigentlich nix für den Sommer, aber da der diesjährige seinen Namen ohnehin nicht verdient, paßte es doch wieder ganz gut. Bloß die kandierten Zitronen fehlten, aber wir hatten gerade keine griffbereit…




Fleißig waren wir natürlich auch und haben ein paar neue Streichholzbrief-Notizbücher angefertigt. Vielleicht helfen unsere liebreizenden Monster den Vergeßlichen auf die Sprünge!


Mittwoch, 16. Juni 2010

Kollegen-Schatzkästlein No. 3


Haben wir schonmal erwähnt, daß Blau unsere Lieblingsfarbe ist? Wir meinen natürlich nicht ein bestimmtes, einzelnes Blau, oh nein, keineswegs! Sondern Pflaumenblau und Taubenblau, das Blau des heutigen Himmels, Meerblau an einem Sommertag, das Blau von Fischschuppen oder das am Rand von Gläsern oder das verschossene Blau eines Kissenbezugs. Und so fort. Und bei den Dawanda-Kollegen sind wir mal wieder fündig geworden. Schauen Sie selbst, in unserem Kollegen-Schatzkästlein No. 3.


Alle Produkte bei Dawanda

1 Grußkarte Vogelkäfig von margamarina


2 Panda von MissOndine


3 Gemeinsam durch… Postkartenset von tombaecker


4 Liegender Akt von linsemo


5 Blue von Simon_Buergel


6 Magnete Blaue Welle von happyhaeckers


7 Erinnerungsalbum von designkiosk




Und außerdem:

Dieser Tage hatten wir mal schrecklich Lust auf Kirschkuchen. Und zum Glück besitzen wir nicht nur ein putziges Mini-Backbuch mit dem Titel "Kuchen im Glas" (GU ISBN 978-3-8338-0660-5), sondern natürlich auch die passenden Gläser! Man backt darin - ohne Deckel – piepkleine Küchlein. Die kann man anschließend für einige Wochen haltbar machen: Unmittelbar nach dem Backen Einmachgummis anfeuchten und mit den Deckeln auf die heißen Gläser legen. Verklammern, fertig. Das Wirken der Physik sorgt beim Abkühlen für ein Vakuum, und in den verschlossenen Gläsern bleiben die Kuchen frisch. Das ist extrem praktisch, wenn man beispielsweise nicht alle gleich verzehrt. Oder eher selten Zeit zum Backen hat. Oder wenn, wie bei Franzinellis, der eine Kirschkuchen und der andere Käsekuchen haben will – man kann sich einen netten Vorrat anlegen und keiner muß weinen.
Wir haben einen solchen Kuchenzwerg – unter anderem – als Gastgeschenk zu einer Einladung mitgenommen. Einfach eine rot-weiße Küchenkordel und ein Kärtchen aus dem Grüßchen-Sortiment um das Glas gewickelt und los. Kommt immer gut, ehrlich.


Freitag, 4. Juni 2010

Maikönig


Das ist er, der erste "Maikönig" aus dem Garten, im Verein mit ein paar Blättern Kapuzinerkresse.


Von jetzt an können wir jeden Tag Salat essen, nach Herzenslust, und das sollten wir auch, denn bei warmem Wetter geht er schnell durch. Unser Nachbar Willi nennt geschossenen Salat "Tannenbäumchen", und die Ähnlichkeit ist tatsächlich frappierend. Wir werden es aber soweit nicht kommen lassen, sondern unseren guten Maikönig flugs verzehren, zusammen mit Kresse und wilder Rauke, sehr scharf und aromatisch.
Kapuzinerkresse, wo wir gerade davon reden, ist ein äußerst wünschenswertes Gewäx. An einem sonnigen Platz ist sie genügsam und erfreut den Gärtner mit Blüten in allen Schattierungen von Rot, Orange und Gelb. Nach dem ersten Frost wird sie welk und geht ein, aber glauben Sie ja nicht, daß Sie damit das Letzte von ihr gesehen haben: Sie kommt wieder, Jahr um Jahr, und treibt aus erbsengroßen Samenkörnern neu aus. Junge Blätter schmecken leicht pfeffrig und passen wunderbar zu grünem Salat. Und die Blüten, feingeschnitten, peppen jede Kräuerbutter auf, nicht nur farblich. Müssen Sie mal probieren…

Und außerdem:

Morgen feiert Mutter Franzinelli einen runden Geburtstag. Selbstredend gibt es eine dikke Party und eimerweise Geschenke, aber eine sehr kleine, schnukkelige Gabe haben wir im Vorbeigehen in unserem liebsten Blumenladen "Vreni" gefunden:


Nun ist ja die Pilzsaison zum Glück noch weit, aber wir dachten wir decken die Mutter – und uns! – lieber ein, bevor es von diesen kleinen Wunderwerken keine mehr gibt!

Donnerstag, 3. Juni 2010

Haushaltssachen No. 4


Irgendwann haben wir Ihnen versprochen, daß wir in dieser Rubrik über wenig geliebte und unhandliche Küchengeräte auch einmal zu dem folgenden kommen werden. Wir haben das Thema, ehrlich gesagt, eine Weile vor uns hergeschoben, denn wir finden, daß jenes Gerät nicht nur sperrig zu benutzen, sondern ebenso zu beschreiben ist. Aber da die Saison für Kartoffeln aus dem Vorjahr endgültig vorbei ist und die glorreiche Zeit der Neuen – wenixtens für uns – noch längst nicht begonnen hat, raffen wir uns in dieser Zwischenphase auf und stellen Ihnen Haushaltssache No. 4 vor:

Die Kartoffelpresse




Vorneweg müssen wir Ihnen allerdings Franzinellis spezielles Verhältnis zur Kartoffel an sich erklären: Als echte Landpomeranzen sind wir sozusagen neben dem Kartoffelfeld großgeworden, und wenn es sich einrichten läßt, verzehren wir vorzugsweise Knollen aus eigenem Anbau. Da das aber nicht das ganze Jahr hindurch möglich ist, kaufen wir unsere Lagerkartoffeln bei unseren Nachbarn Peter und Karin, die auf ihrem Hof die allerbesten Spätkartoffeln im Umkreis produzieren. Wir sind also wirklich verschnuppt. Niemals würden wir beispielsweise gekochte Kartoffeln im Glas kaufen oder fertig geschälte im Vakuumpack oder irgendwie pulverisierte, vorgebackene oder sonstwie behandelte Exemplare.
Sie halten das für spießig? Für Zeitverschwendung? Und sind überhaupt der Meinung, Kartoffeln bestehen weitestgehend aus Kohlenhydraten, die bestenfalls Hüftgold verursachen?
Nun…
"Gepellte/geschälte Kartoffeln enthalten: ca. 15% Kohlenhydrate, …, ca. 78% Wasser…", von Eiweiß, Spurenelementen und Vitaminen mal ganz abgesehen. Sagt die Internet-Enzyklopädie. Und wir wollen Sie nicht langweilen, aber wußten Sie, daß es etwa 5000 verschiedene Sorten gibt? Fest- und mehligkochende, frühe und späte, in allen möglichen Formen und Farben? Schon gut – Sie kochen nicht gern und haben auch nur wenig Zeit, da stehen Kartoffeln verständlicherweise nicht an oberster Stelle auf dem Speiseplan. Und deshalb besitzen Sie natürlich auch keine Kartoffelpresse. Wir müssen zugeben: Extra angeschafft hätten wir uns keine. Unsere ist ein Erbstück von unserer Oma Maria, und sie ist ist genauso vorsintflutlich, wie sie aussieht. Sie besteht aus zwei von einem Metallstift zusammengehaltenen Hälften mit vielen kleinen Löchern, durch die man die – gut abgedämpften, immer heißen, niemals abgekühlten – Kartoffeln in eine Schüssel preßt. Heraus kommt eine lockere, seidige Masse mit unglaublich viel Luft dazwischen, da ist man echt erstaunt. Kein Vergleich mit Stampfkartoffeln zum Beispiel oder solchen, die mit dem Mixer zerkleinert wurden. Falls Sie je einen schönen Knödel halb-halb machen wollen: Auf diese Weise gepreßte Kartoffeln sind dafür unerläßlich.
Aber wir kommen vom Thema ab.
Denn irgendwann ist man mit der letzten Kartoffel durch. Und dann beginnt das Drama. Nämlich, wenn man die Presse säubern muß. Sie meinen, das kann wohl soviel Arbeit nicht sein? Naja, 15% Kohlenhydrate machen eine Menge aus, das können Sie glauben, wenn´s ans Kleben geht. Irgendwann finden Sie sich mit einem Zahnstocher wieder, um noch die kleinsten Reste aus den Winkeln der Presse zu kratzen. Alles andere wäre ja nun wirklich unhygienisch. Trotzdem ist es eine nervtötende Arbeit. Und man überlegt jedes Mal, ob man nícht doch einfach den Stampfer oder den Mixer nehmen soll. Allein, der Knödel – der wird damit nix. Und da war ja auch noch unsere Oma Sofie. Die hatte ein Patentrezept, wenn man krank war und auf überhaupt nichts Appetit verspürte: Frisch gemachtes Püree aus gepreßten Kartoffeln, mit viel Milch und einem Stich Butter, dazu ein weichgekochtes Ei und einen Dosenpfirsich. Rümpfen Sie nicht gleich wieder die Nase. Probieren Sie das mal: Nehmen Sie einen Teller samtiges, heißes Kartoffelpüree und drücken Sie mit dem Löffel eine Mulde hinein. In die Mulde einen halben Dosenpfirsich und etwas Saft und daneben das Ei. Das ist ein kleines Wunder, auch wenn Sie es nicht glauben wollen.
Nun haben Sie keine Kartoffelpresse, oder? Dann nehmen Sie eben ausnahmsweise den Mixer…
Übrigens ist uns gerade in diesem Moment eine weitere überflüssige und umständlich zu handhabende Haushaltssache eingefallen, die wir hier ewig nicht gesehen haben. Tatsächlich wissen wir garnicht mehr, wo wir sie nach dem letzten Benutzen hingeräumt haben. Wir werden mal suchen gehen…

Und außerdem:

Passend zum Sujet eine kleine Ablichtung unsere aktuellen Kartoffelbeets. Bis zur Ernte wird es leider noch ein paar Wochen dauern…


Und so schäumt es zur Zeit über die Hofmauer. Einfach wundervoll.