Donnerstag, 11. November 2010

Winterzeit…


…Sauerbratenzeit!
Heute ist bei uns richtig richtig kalt. Und gleich haben wir wieder die absonderlichsten Gelüste auf Speisen, die wir a) im Sommer niemals essen würden, weil sie einfach nicht passen und b) überhaupt nur selten kochen. Nun war Mutter Franzinelli auf unserem wunderbaren kleinen Wochenmarkt und hat ein schönes Stück Rinderbraten mitgebracht. Und was machen wir daraus? Richtig! Sauerbraten! Die Mutter hat das Fleisch gerade eingelegt, mit Weinessig, Lorbeer, Nelken und Pfeffer, jetzt geht es in den dunklen Keller und bleibt dort bis Sonntag. Ja, Sie haben richtig gehört, es wird ein Sonntagsbraten. Mit Rosinen und Rübenkraut an der Sauce, weil wir in der Wolle gefärbte Rheinländer sind (obwohl – es gibt Rheinländer, die behaupten, die Rosinen seien ganz unauthentisch…). Wir werden natürlich handgerollte Halbseidene dazu verzehren, nach einem alten Rezept unserer oberschlesischen Vorfahren, denen das Rollen von Kliass in die Wiege gelegt wurde.
Wieviel mal noch schlafen bis Sonntag?



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