Dienstag, 19. Oktober 2010

Wollen Sie mal…


… ein paar Fliegenpilzchen aus unserer Sammlung sehen?


Watte-Pilze aus dem Jahr Pief, die man heute kaum mehr in guter Qualität findet, und wenn, muß man sie teuer bezahlen (und die Verwandten haben früher so etwas achtlos weggeschmissen, weil sie nix mehr damit anfangen konnten, aber wurden wir mal gefragt?)…


… Pilze aus Bauernsilber, die es zum Glück in unserem Lieblingsblumenladen in allen Größen gibt!
Unsere Stoffpilze zeigen wir Ihnen jetzt nicht extra, denn die kennen Sie ja schon von hier und hier.

Und außerdem:


Solche Prachtexemplare von Endivien bringt Pap Franzinelli zur Zeit aus dem Gemüsegarten herein. Einer ergibt  eine große Schüssel voll, denn man hat beim Schneiden kaum Abfall. Rauke und Roten Feldsalat dazu und in fünf Minuten hat man ein feines Salätchen.
In diesem Zusammenhang müssen wir Ihnen einmal schnell einen Begriff aus dem kölnischen Sprachgebrauch vorstellen, nämlich den Ausdruck "mangs". Professor Wrede übersetzt ihn in seinem "Neuen Kölnischen Sprachschatz" von 1971 mit "weich, geschmeidig", aber auch mit "unsauber, liederlich". Bei uns zuhause bezeichnet "mangsen" oder "mangs machen" das Vermengen verschiedener Speisen auf dem Teller, vorzugsweise Salat und Bratensauce. Fragt ein Franzinelli beim Tischdecken, ob Salatschalen gewünscht werden, bekommt er in der Regel die Antwort: "Nee, muß nicht, wir machen es mangs."
Falls es Sie bei dieser Vorstellung schaudert, verstehen wir das gut, denn der Anblick der Eßteller, auf denen Salatdressing und andere Saucen ungehemmt ineinanderfließen, ist nicht unbedingt ein Gedicht. Womit Professor Wredes Definition No. 2 ja dann auch wieder paßt…

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