Sonntag, 27. Juni 2010

Beerenliebe


Im Garten sind die ersten Beeren reif, und heute, in der Frühe, vor der großen Hitze, trabte ein Franzinelli mit einem Sieb in der Hand nach draußen, um eine Ladung Stachelbeeren zu ernten. Falls Sie Stachelbeeren lieben, sich aber angesichts dieser doch recht robust wirkenden Früchte immer schon gefragt haben, warum ein Schälchen auf dem Markt ein kleines Vermögen kostet, hier ist die Antwort: Haben Sie jemals Stachelbeeren gepflückt? Es ist eine entsetzliche Beschäftigung, wirklich wahr. Jeder Strauch ist mit zentimeterlangen Nadeln bewehrt, und eine Ritterburg wäre leichter auszurauben, als ein Kilo Beeren abzumachen. Ehrlich. Unser tapferer Franzinelli hat es trotzdem geschafft…


Allerdings müssen wir zugeben, daß sich bei uns die Geister an Stachelbeeren scheiden. Deshalb gab es nur einen sehr kleinen Kuchen, eine kleine Schüssel Kompott und einige wenige Einmachgläschen. Wer´s nicht mag, läßt es eben sein…


Und damit Sie nicht denken, wir hätten uns dieses Wochenende ausschließlich den Freuden von Essen und Trinken hingegeben: Hier eine kleine Stoffauswahl, frisch erworben, die wir in den näxten Tagen zu verarbeiten gedenken…


… und ein Stapel Bügelwäsche. Bügeln ist die zweitschlimmste Hausarbeit gleich nach Fensterputzen. Aber es ist auch herrlich, sich nach dem Brausen ein frisches T-Shirt aus dem Schrank zu zerren oder nach einem langen Tag sein müdes Haupt auf einen knusprig gebügelten Kopfkissenbezug zu betten. So geht´s mit den kleinen Freuden des Alltags. Wenn man denn einen Sinn dafür hat…


Und außerdem:

Kaum hatten wir den Grill angefeuert und ein Stück Schweinefilet in Kokosmilchmarinade aufgelegt, erschien ein Gast unter dem Hoftor:


Die feline Nomadin gehört unserer Nachbarin Kethchen. Aber entweder war Kethchen nicht da oder es gab kein Schweinefilet in Kokosmilchmarinade…

(Bevor Sie etwas sagen: Wir wissen, daß Katzen kein Schweinfleisch bekommen sollen. Wir hatten natürlich noch eine andere Lekkerei!)




Kommentare:

  1. Waaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhh, egal, was ihr Schönes aus dem rechten Stoff macht - schön wird es allemal - ich heb schommal den Finger!!!!!

    Und....diesen Katzenaugen zu widerstehen.....kaum machbar ;-))

    Viel Spaß noch in den Stachelbeeren....ich fand das bei uns so genannte Stachelbeerdöppen - also fertig machen zum Verzehr, Einmachen immer sehr kurzweilig - war für die erwachsenen Frauen immer mit Aufgesetzetem verbunden und immer sehr lustig...;-))

    Sowatt von lieber Gruß

    Birgit

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  2. ;-))) und meine herzlichfröhlichen Montagsabendknuddelgrüßchen schick!!! *♥*

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  3. Hallo Ihr lieben Franzinellis, so ein B´süchle auf Euerm Blog ist doch immer wieder herrlich "erfrischend", muß immer schmunzeln wenn ich die netten Texte les! Zu Eueren Beeren, die sehen ja lecker aus, also ich würd alle Varianten essen. Bei uns reift so langsam auch das Berensortiment heran und unser kleiner Junior ist kaum mehr zu bremsen, da müssen auch mal grüne Johannisbeeren dran glauben. Ach der Sommer ist doch einfach herrlich!
    Liebe Grüße, Silke

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  4. mir läuft das wasser im mund zusammen :-)

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