Samstag, 26. Juni 2010

Alors, on mange…


In einer Sommerwoche wie der zurzeitigen wohnen Franzinellis quasi auf dem Hof. Ein Hof erzeugt ein ganz anderes Lebensgefühl als beispielsweise eine Terrasse, auch wenn Sie es nicht glauben: Man hat eine Mauer um sich herum und ist völlig unsichtbar und ungestört. Das ist praktisch und schön, und der Hof wird so ganz einfach zu einem weiteren Zimmer, wo wir essen und werkeln und herumlungern. Selbstredend kochen wir auch draußen, und der Grill geht gar nicht mehr aus.

Das heutige Menu:

Papadoms mit Basilikumjoghurt…


Kräuter und Blüten für…


… gefüllte Portobellos…


… argentinische Chorizo mit roten Lauchzwiebeln…


… Mango Fire Relish mit reichlich Knoblauch und Chili.

Kristie Franzinelli konnte zudem nicht widerstehen und schlich sich am Nachmittag in den Garten, um heimlich eine Annabell-Pflanze auszumachen. Die Kartoffeln sind natürlich noch ein Witz, kaum größer als Pflaumen…


… deshalb gab es von Pap Franzinelli gleich ein warmes Ohr. Trotzdem durfte jeder mal probieren, und wir bekamen einen Vorgeschmack auf die wundervollen Goldstücke, die wir in etwa drei Wochen ernten werden. Vorausgesetzt, es regnet zwischendurch, sonst gibt das nix…

Und außerdem:

Dieses piekleine Porzellanfischchen, kaum so groß wie die Schale eines Eßlöffels…


… fanden wir heute in unserem bevorzugten Asia-Supermarkt, wo es immer wieder ulkigen Schnikkes zu kaufen gibt. Wir wissen nicht recht, was man mit dem Fischlein machen soll: Ist es ein Stäbchen-Bänkchen? Man könnte auch ein amuse gueule darauf servieren, vielleicht eine fritierte Bohne. Oder man klebt einen Power-Magneten auf die Rückseite und hat was hübsches neues für den Kühlschrank…

Kommentare:

  1. „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

    Teresa von Ávila

    ...da käme ich gern mal vorbei ;-))) *♥Sonntagswohlfühlgrüßchen*

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  3. DAS sieht ja wieder zum niederlegen aus!!!!
    Jaaaaa, so ein Hof. Das ist was ganz ganz Besonderes..Min Omma wohnte in einer Zechehhaushälfte und dahinter war ein Hof...
    Der war im Sommer immer Zentrum für uns Blagen, Omma und die Nachbarn, unsere Eltern...
    Jetzt muss ich doch mal wieder aus tiefstem Herzen seufzen...:-))
    (und für vorzeitig ausgebuddelte Kartoffeln gab es auch bei uns immer nen Satz heiße Ohren ;-))

    Genießt jeden Moment!!
    Herzlichst
    Birgit

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